Letztes Update:
20220115154843

Demonstration gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg

12:32
15.01.2022
Mehr als 1000 Menschen sind am Samstag in Hamburg aus Protest gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag mehr als 1000 Menschen am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto «Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien». Dabei gebe es weiter großen Zulauf, hieß es.

Ursprünglich war die Versammlung als Gegenveranstaltung zu einer großen Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu
15 000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen aber verboten. Ein Eilantrag der Anmelderin gegen die Entscheidung war am Freitag vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden. Im Laufe des Nachmittags waren weitere Demonstrationen in Hamburg angekündigt - auch von Gegnern der Corona-Politik. Die Polizei war mit starken Kräften in der Stadt präsent.

(dpa)

Sánchez: Spanien steht vor neuer Phase im Umgang mit Corona-Pandemie

12:32
15.01.2022
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sieht im Umgang mit der Corona-Pandemie eine neue Phase anbrechen. «Die Zukunft der Pandemie zeichnet dank der Impfkampagne einen ganz anderen Horizont als den, den wir in der Vergangenheit erlebt hatten», sagte der 49-Jährige im Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Stampa» (Samstag). Deshalb stehe Spanien, so wie auch andere Länder, gerade vor einer neuen Phase im Umgang mit der Pandemie. Man müsse weiter vorsichtig bleiben, aber man wisse auch, dass dank der Vakzine die Belegung in den Krankenhäusern und die Sterblichkeit niedriger seien, erklärte der Sozialist weiter.

Sánchez war am Freitag anlässlich des Staatsbegräbnisses für den verstorbenen EU-Parlamentspräsidenten David Sassoli in die italienische Hauptstadt Rom gereist. Der Nachrichtenagentur Europa Press zufolge bekräftigte er am Freitag zudem seine Forderung, sich auf den Übergang von einer Pandemie zu einer Endemie vorzubereiten. Dafür müssten schon jetzt «Brücken entworfen» werden, betonte Sánchez. Die WHO hatte solche Pläne jedoch am Dienstag als verfrüht bezeichnet, da die Entwicklung des Virus nur schwer abzusehen sei.

Am Montag will Sánchez in Madrid Bundeskanzler Olaf Scholz zu dessen Antrittsbesuch in Empfang nehmen. Geplant ist ein gemeinsames Gespräch, bei dem auch die Bekämpfung der Corona-Pandemie im Mittelpunkt stehen soll, wie das Bundespresseamt mitteilte.

(dpa)

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