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20220115154843

72,6 Prozent der Bevölkerung mit vollständigem Grundschutz

11:37
15.01.2022
In Deutschland haben inzwischen mindestens 60,4 Millionen Menschen den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung. Das entspricht mindestens 72,6 Prozent der Bevölkerung, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin vom Samstag hervorgeht. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung hatten bis einschließlich Freitag 38,7 Millionen Menschen (46,6 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Das RKI gab die Zahl der Impfungen für Freitag mit gut 650 000 an.

Den vollständigen Grundschutz hat, wer zweifach geimpft oder die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten hat. Den höchsten Anteil hat bei diesem Wert im Vergleich der Bundesländer Bremen mit einer Quote von 85,1 Prozent. Bei den Auffrischungsimpfungen liegt das Saarland mit 55,5 Prozent vorne. Beide Male bildet Sachsen mit 61,7 Prozent beziehungsweise 37,1 Prozent das Schlusslicht.

Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,0 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann». Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

(dpa)

Handballer sehen lasche Corona-Regeln in Ungarn kritisch

11:36
15.01.2022
Die Führung des Deutschen Handballbundes (DHB) sieht die unterschiedlichen Corona-Maßnahmen bei der EM in der Slowakei und Ungarn kritisch und mit großer Skepsis. Während etwa die ungarischen Hallen voll mit Zuschauern ausgelastet werden können, ist in der Slowakei nur eine Auslastung von 25 Prozent der Hallenkapazität erlaubt.

«Ich bin wirklich gespannt, wie das weitergeht bei diesem Turnier, wenn man sieht, dass in Budapest 20 000 sind und keiner eine Maske trägt», sagte Bundestrainer Alfred Gislason am Samstag in Bratislava. «Wir werden jeden Tag alle getestet, und hier scheint das sehr, sehr gut gemacht zu sein. Aber man hört von da drüben, dass das ein bisschen anders ist.»

Die DHB-Auswahl bestreitet ihre Vorrunde bei der Europameisterschaft in der slowakischen Hauptstadt und hatte dort am Freitagabend vor etwas mehr als 1200 Zuschauern gegen Belarus (33:29) gespielt. Einen Tag zuvor waren in Budapest bei der Partie der Ungarn gegen die Niederlande mehr als 20 000 Fans in der Halle.

«Wir haben hier genau die Standards, die wir aus unserer Republik auch kennen», lobte DHB-Sportvorstand Axel Kromer die Bedingungen in Bratislava. «Mir wäre es recht, wenn es in Ungarn auch wäre wie hier. Auch wenn die Stimmung in Ungarn natürlich wieder Werbung für den Handballsport darstellt. Aber das auf Kosten von Infektionen zu machen, ist nicht in unserem Sinne.»

(dpa)

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