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20220114140457

Corona-Impfstoff von Novavax soll ab 21. Februar verfügbar sein

14:04
14.01.2022
Corona-Impfungen mit dem Präparat des US-Herstellers Novavax sollen voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten können. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verfügung stehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Freitag mit Verweis auf Firmenangaben in Berlin sagte. Genaue Termine für weitere 3,25 Millionen Dosen, die gekauft wurden, stünden noch nicht fest. Er hoffe auf Lieferung noch im Februar.

Lauterbach erläuterte, das Präparat, das «quasi ein Totimpfstoff» sei, solle denjenigen besonders zur Verfügung stehen, die diese Art der Impfung bevorzugten. Er selbst könne die Wertigkeit für die Omikron-Variante nicht gut einschätzen. Er gehe aber davon aus, dass der Impfstoff gut wirken dürfte. Impfungen damit würden empfohlen.

Das Mittel von Novavax wurde kürzlich als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate. Die Effektivität zum Schutz vor symptomatischen Infektionen wurde von der EU-Arzneimittelbehörde EMA mit rund 90 Prozent angegeben. Experten wiesen darauf hin, dass man über den neuen Impfstoff noch nicht so viel wisse wie über die anderen Präparate, die bereits länger breit angewendet werden.

(dpa)

Wales lockert Corona-Beschränkungen

14:03
14.01.2022
Wegen eines deutlichen Rückgangs der täglichen Corona-Fälle will der britische Landesteil Wales seine Corona-Einschränkungen wieder lockern. Die Maßnahmen hätten geholfen, durch den «Omikron-Sturm» zu kommen, sagte der walisische Regierungschef Mark Drakeford mit Blick auf die besonders ansteckende Variante des Virus am Freitag in Cardiff. Pro 100 000 Einwohner gab es vergangene Woche in Wales nach offiziellen Angaben 1200 neue Corona-Fälle. In der Woche zuvor waren es noch 2300.

Von diesem Samstag an können bei Outdoor-Events wie Sportveranstaltungen nun statt 50 wieder 500 Zuschauer dabei sein, vom 21. Januar an sollen dann draußen auch wieder voll besetzte Ränge erlaubt sein. Ende des Monats dürfen Nachtclubs und die Gastronomie normal öffnen, müssen allerdings weiterhin Impf- oder Testnachweise kontrollieren.

Wales sowie Schottland und Nordirland entscheiden unabhängig von London über ihre Corona-Politik und schlagen tendenziell einen vorsichtigeren Kurs ein als der britische Premier Boris Johnson, der für den größten Landesteil England verantwortlich ist.

(dpa)

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