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Sänger Alvaro Soler ist von Corona-Unsicherheit "megafrustriert"

03:43
14.01.2022
Musiker Alvaro Soler (31) verzweifelt, wie andere Künstlerinnen und Künstler auch, an den erneut nötig gewordenen Konzertabsagen aufgrund der Corona-Situation. «Ich bin einfach megafrustriert. Ich kann es nicht fassen, dass die Lage jetzt wieder so ist», sagte der in Barcelona geborene Popsänger der Deutschen Presse-Agentur.

«Es ist immer dasselbe: Wir planen die Tour und denken, bis dahin sei alles sicher. Und dann geht kurz vor den Konzerten wieder nichts. Alle fragen mich, was sie mit ihren Tickets machen sollen. Es bricht einem ständig das Herz.» Der 31-Jährige hatte seine «Magia»-Tour durch Europa für März geplant. Ob sie stattfinden kann, ist offen.

Soler widmet seine neue Single «A contracorriente» (auf Deutsch: Gegen den Strom) auch Menschen, die beruflich von der Pandemie betroffen sind. «Wir haben an erster Stelle an die Musiker gedacht, die diese schwere Zeit gerade durchmachen. Viele haben sich umorientiert. Das Duett mit Latino-Star David Bisbal ist an diesem Freitag erschienen und solle «Kraft geben, um weiterzukämpfen und nicht aufzugeben».

(dpa)

Krankenhäuser sehen Probleme bei einrichtungsbezogener Impfpflicht

00:07
14.01.2022
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Gewerkschaft Verdi sehen eine große Rechtsunsicherheit bei der Umsetzung der Corona-Impfpflicht in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Kliniken und Pflegeheimen.

«Wir müssen ab 15. März den Gesundheitsämtern melden, von wem wir keinen Nachweis über eine Impfung bekommen haben», sagte DKG-Chef Gerald Gaß den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Dann müsste das Gesundheitsamt nach seinen Worten auf diese Menschen zugehen, ihnen eine Frist setzen, bis zu der sie den Nachweis erbringen müssten und die Krankenhäuser dann über den aktuellen Stand informieren.

«Unklar ist aber, was das für uns bedeutet, wenn die Mitarbeiter ab 15. März keinen Impfnachweis vorlegen», sagt Gaß. «Stellen wir die Mitarbeiter dann frei? Und ist das arbeitsrechtlich eindeutig geklärt?» Nach Einschätzung der DKG-Juristen sei es das nicht.

Die Gesundheitsexpertin im Verdi-Bundesvorstand, Sylvia Bühler, sagte den Zeitungen: «Aus unserer Sicht darf wegen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht niemandem gekündigt werden.» Niemand dürfe dem Gesundheitswesen ganz verloren gehen, man brauche alle Arbeitskräfte. «Daher: Kündigungen dürfen nicht ausgesprochen werden. Das ist unsere politische und juristische Auffassung.»

Die sogenannte einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht wurde Mitte Dezember beschlossen: Beschäftigte in Einrichtungen mit schutzbedürftigen Menschen wie Kliniken und Pflegeheime müssen bis zum 15. März 2022 nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind.

(dpa)

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