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20220112200148

Corona-Verdacht bei Unions van Drongelen - Becker verlässt Quarantäne

20:00
12.01.2022
Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin kann am Samstag gegen die TSG Hoffenheim möglicherweise wieder auf Sheraldo Becker zurückgreifen, muss aber voraussichtlich auf Rick van Drongelen verzichten. Während Angreifer Becker seine Corona-Quarantäne am Mittwoch verlassen konnte, besteht bei Verteidiger van Drongelen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Wie Manager Oliver Ruhnert dem «Kicker» erklärte, fiel bei van Drongelen am Mittwoch ein Schnelltest positiv aus. Das Ergebnis des PCR-Tests stand zunächst noch aus, möglicherweise liegt dieses erst am Donnerstag vor. «Er ist wahrscheinlich positiv. Wir müssen aber erst noch abwarten, ob es tatsächlich so ist. Das Ergebnis haben wir noch nicht», sagte Ruhnert.

(dpa)

UN nennen Impfpflicht-Debatte «Luxus»

20:00
12.01.2022
Angesichts der Debatte um eine Impfpflicht in Ländern wie Deutschland werben die Vereinten Nationen für eine bessere globale Verteilung der Impfstoffe. Die privilegierten Länder mit genügend Nachschub müssten dafür sorgen, dass Impfstoff auch in andere Staaten gebracht werde, sagte UN-Sprecher Stephane Dujarric am Mittwoch in New York. «Wir können die Debatte zur Impfpflicht führen. Aber dies ist in der Tat ein Luxus. Konzentrieren wir uns also einfach darauf, Impfstoffe an Orte zu bringen, die sie brauchen.»

Während in den Industrienationen teilweise ein Überangebot an Impfstoffen herrscht, können in vielen ärmeren Ländern noch immer nicht alle Menschen immunisiert werden. Die Bundesregierung plant eine Impfpflicht für alle über 18. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge sind in Deutschland mittlerweile mindestens 60 Millionen Menschen (72,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) vollständig geimpft. Eine Auffrischungsimpfung erhielten 36,8 Millionen.

(dpa)

Dänemark lockert Corona-Beschränkungen

18:36
12.01.2022
Trotz vieler neuer Infektionen werden in Dänemark mehrere Corona-Beschränkungen gelockert. Zoos, Vergnügungsparks, Museen, Kunsthallen und andere Einrichtungen dürfen von Sonntag an wieder öffnen, ebenso wie Kinos und Theater mit einer Obergrenze bis zu 500 Besuchern. Dies kündigte die Regierung am Mittwochabend in Kopenhagen an. Vielerorts muss man aber per Corona-Pass vorzeigen, dass man geimpft oder genesen ist beziehungsweise negativ getestet wurde.

In dem Sechs-Millionen-Einwohner-Land wurden zuletzt mehrfach mehr als 20 000 Neuinfektionen pro Tag gezählt. Nach offiziellen Angaben macht die besonders ansteckende Omikron-Variante mittlerweile 96 Prozent aller neuen Infektionen aus. Gesundheitsminister Magnus Heunicke verwies jedoch darauf, dass die zwischenzeitlich steil gestiegene Kurve wieder abflache. Die Lage auf den Intensivstationen werde besonders genau beobachtet. Man habe die Lage dort im Griff.

Der Gesundheitsminister kündigte darüber hinaus an, dass besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit einer vierten Impfung gegeben werde. Fast 55 Prozent aller Menschen in Dänemark haben bereits eine Auffrischimpfung erhalten.

(dpa)

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