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20220112151454

Konzertveranstalter: «Aktuelle Lage ist immens frustrierend»

15:06
12.01.2022
Die zahlreichen Tourabsagen wegen der Corona-Pandemie werden für Konzertveranstalter zu einem immer größeren Problem. «Die aktuelle Lage ist natürlich immens frustrierend. Besonders, da sich im Spätsommer und Herbst 2021 ja bereits die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Normalbetrieb breitgemacht hatte, die sich nun massiv zerschlagen hat», sagte Frehn Hawel, Kommunikationschef bei der Karsten Jahnke Konzertdirektion, der «Hamburger Morgenpost» (Mopo). In den vergangenen Wochen mussten Musiker wie Johannes Oerding, Rea Garvey und Ina Müller ihre großen Arena-Touren erneut absagen.

«Solange es keine Planungssicherheit und keine einheitlichen Regelungen für alle Bundesländer gibt, kann ein Neustart unter klareren Vorzeichen für alle Beteiligten oft die sauberste Option sein», sagte Hawel. Die Buchungsauslastung der Arenen in diesem Jahr sei durch verschobene und neue Tourneen extrem hoch, so dass weitere Verschiebungen zeitnah nicht ohne weiteres umsetzbar seien.

(dpa)

Bundeswehrapotheke hat bereits 111 Millionen Impfdosen empfangen

15:05
12.01.2022
Die Artland-Kaserne nördlich von Osnabrück hat bisher 94 Millionen Corona-Impfdosen ausgeliefert. 111 Millionen Dosen seien bislang bei der Kaserne eingegangen, sagte der Standortchef, Flottenapotheker Martin Pape. Von der Artland-Kaserne aus werden seit dem vergangenen Jahr die Corona-Impfdosen in Deutschland verteilt. Pape rechnet damit, dass in absehbarer Zeit ein ziviler Anbieter diese Aufgabe übernehmen werde. Die Katastrophenhilfe der Bundeswehr nach Artikel 35 des Grundgesetzes sei zeitlich befristet.

(dpa)

Eine Million Corona-Infektionen in Dänemark seit Pandemiebeginn

15:04
12.01.2022
In Dänemark haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Mittwoch vermeldete das staatliche Gesundheitsinstitut SSI 24 343 nachgewiesene Corona-Fälle in den vergangenen 24 Stunden, darunter 22 729 Neu- und 1614 Re-Infektionen. Damit wurde das Virus in dem EU-Land mit seinen knapp sechs Millionen Einwohnern bislang bei 1 000 009 Bürgern nachgewiesen. Rechnet man die erneuten Infektionen hinzu, liegt die Gesamtzahl bei 1 030 638. Insgesamt 3433 Infizierte sind in der Pandemie bisher gestorben.

Trotz der seit längerem überaus hohen Neuinfektionszahlen im Land sind die Däninnen und Dänen aufgrund der Corona-Lage weniger beunruhigt als noch vor einigen Wochen. Das zeigten die jüngsten Ergebnisse des sogenannten Hope-Projektes, mit dem das Verhalten der dänischen Bevölkerung während der Pandemie beobachtet wird.

Als Grund dafür wird gebracht, dass die Krankenhäuser nicht so stark belastet sind wie befürchtet. Die Zahl der Krankenhauspatienten mit Corona-Infektion liegt seit längerem relativ konstant zwischen 700 und 800, am Mittwoch waren es 751 Menschen und somit drei weniger als am Vortag. Diese Patientenzahl umfasst alle Menschen, die wegen einer Infektion ins Krankenhaus mussten, sowie diejenigen, die wegen etwas anderem eingeliefert wurden, aber zugleich infiziert sind.

In Dänemark gilt derzeit eine Reihe von Corona-Maßnahmen, unter anderem sind Kinos, Theater und weitere Kultureinrichtungen geschlossen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass diese Maßnahmen in wenigen Tagen etwas gelockert werden. Die dänische Regierung wollte dazu am Mittwochabend eine Pressekonferenz abhalten.

(dpa)

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