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3G-Regel: Bundespolizei setzt mehr als 350 Fahrgäste vor die Tür

10:58
12.01.2022
Seit der Einführung der 3G-Regel im Regional- und Fernverkehr ist die Bundespolizei bundesweit in 579 Fällen hinzugerufen worden, wenn es zu Verstößen kam.

Das teilte das Bundespolizeipräsidium auf Anfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) mit. Dabei hätten die hinzugerufenen Beamten der Bundespolizei 359-mal bei der Durchsetzung von Beförderungsausschlüssen unterstützen müssen.

Seit dem 24. November müssen Fahrgäste in Zügen des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs geimpft, getestet oder genesen sein.

(dpa)

Omikron: Rund 500 Ex-Lehrer wollen in englischen Schulen aushelfen

10:58
12.01.2022
In England haben sich rund 500 frühere Lehrerinnen und Lehrer aus dem Ruhestand gemeldet, um angesichts der Personalausfälle durch die Omikron-Welle in Schulen auszuhelfen.

Das geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die das britische Bildungsministerium am Mittwoch herausgegeben hat. Bildungsminister Nadhim Zahawi hatte Lehrkräfte im Ruhestand dazu aufgerufen, sich als temporäre Aushilfen zu melden, da die aktuelle Corona-Welle für massive Ausfälle in vielen kritischen Branchen sorgt.

Zu Schulbeginn nach den Weihnachtsferien war dem Bildungsministerium zufolge rund eine von zwölf Lehrkräften in England krankgeschrieben, das entspricht rund 44 000 Beschäftigten.

Der Schulleiterverband Association of School and College Leaders begrüßte die Bereitschaft der Ex-Lehrerinnen und -Lehrer. Der Generalsekretär des Verbands, Geoff Barton, nannte die Unterstützung aber auch «einen Tropfen auf den heißen Stein», weil sie das Problem nicht lösen werde. Die Regierung müsse mehr Ressourcen und Mühe in die Sicherheit von Schulen stecken - etwa durch eine bessere Belüftung von Klassenräumen und mehr Testkapazitäten.

Die in England weitgehend ungebremste Omikron-Welle hat für Rekordwerte bei den Neuinfektionen gesorgt. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Großbritannien lag zuletzt bei 1831 (Stand: 6. Januar). Seit einigen Tagen fällt die Kurve nun ab.

(dpa)

Arzt soll falsche Corona-Impfnachweise ausgestellt haben

10:40
12.01.2022
Ein Arzt aus dem Kreis Tübingen soll Menschen Corona-Impfnachweise ausgestellt haben, ohne sie wirklich geimpft zu haben. Gegen ihn werde wegen des Verdachts des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse und des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Hinweise von Zeugen hätten die Ermittler auf die Spur des Arztes gebracht, hieß es. Polizisten durchsuchten am Dienstag die Privaträume und die Praxis des Mannes. Das dabei beschlagnahmte Beweismaterial werde nun ausgewertet.

Da die Ermittler in der Praxis den Angaben nach zudem «erhebliche hygienische Mängel» feststellten, wurde die zuständigen Behörden eingeschaltet. Diese ordneten die Schließung der Praxis an, bis die Mängel behoben sind.

(dpa)

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