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Corona-Fälle beim FC Bayern: Reuter für Überarbeitung von DFL-Regeln

05:30
10.01.2022
Augsburg-Manager Stefan Reuter würde eine Anpassung der DFL-Regeln zur Absetzung von Profispielen während der Corona-Pandemie begrüßen. «Wenn es mal so viele Ausfälle gibt wie bei den Bayern, dann ist eine Verlegung sicher mal sinnvoll», sagte der ehemalige Fußball-Weltmeister im Blickpunkt Sport des Bayerischen Rundfunks am Sonntagabend. Auch, dass verletzte Spieler als zur Verfügung stehend gezählt würden, «sollte man sicher noch mal überdenken», sagte der Manager des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg.

«Wenn die Vereine so zwei, drei Spieler haben, die nicht antreten können - das muss jeder Kader verkraften können«, sagte der 55 Jahre alte Reuter. Das könne in der Saison immer mal wieder vorkommen, dass man den einen oder anderen Spieler mit Verletzungen oder Sperren ersetzen müsse. Auf die steigenden Corona-Zahlen mit Blick auf die sich ausbreitende Omikron-Variante blickt auch Reuter mit Sorge. «Es ist schon bedenklich und kann natürlich dazu führen, dass die Liga auch mal unterbrochen wird.»

Der Rückrundenauftakt des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) am Freitagabend hatte trotz vieler Corona-Fälle bei den Münchnern stattgefunden. Grundlage ist die Spielordnung der Deutschen Fußball Liga (DFL), wonach 16 einsatzbereite Spieler für den Anpfiff genügen. «Gesperrte Spieler oder Spieler mit "sporttypischen" Verletzungen gelten demnach als "zur Verfügung stehend" im Sinne der Statuten», steht dort allerdings auch geschrieben.

Auch Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn hatte eine Überarbeitung der Spielordnung angemahnt. Trainer Julian Nagelsmann regte ebenfalls schon vor der Partie an, das Thema nochmal zu diskutieren und die «eine oder Tagungsminute dafür zu investieren».

(dpa)

RKI registriert 25 255 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 375,7

05:30
10.01.2022
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 375,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 362,7 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 232,4 (Vormonat: 389,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 25 255 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 18 518 Ansteckungen, wobei es im Zuge der Feiertage Lücken bei Tests und Meldungen gegeben hatte.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 52 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 68 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 535 691 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,15 (Donnerstag: 3,26) an. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montagmorgen mit 6 745 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 114 029.

(dpa)

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