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Nach Corona-Fällen bei Alba Berlin: Auch Spiel in Tel Aviv abgesagt

05:27
10.01.2022
Nach elf Corona-Fällen bei Alba Berlin ist auch die Euroleague-Partie des deutschen Basketball-Meisters bei Maccabi Tel Aviv am Mittwoch abgesagt worden. Das teilte Alba am späten Sonntagabend mit. Eine Entscheidung über einen neuen Termin steht wie die Austragung der nächsten Alba-Partie am Freitag bei Fenerbahce Istanbul noch aus.

Zuvor war schon die Austragung des Bundesliga-Spiels der Berliner bei den Braunschweig Lions am Sonntag nicht möglich gewesen. Bereits am Montag vergangener Woche war das Euroleague-Spiel gegen Panathinaikos Athen wegen Corona-Fällen im Team der Griechen abgesagt worden.

(dpa)

Corona in Italien: Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr

05:26
10.01.2022
In Italien gelten seit diesem Montag weitere Corona-Einschränkungen mit Auswirkungen auf das Reisen. In Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Skiliften und den Transportmitteln im Nah- und Fernverkehr gilt nun die 2G-Regel. Das bedeutet, dass dort nur noch Menschen Zutritt bekommen, die nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen sind. Im Verkehr sind damit nicht nur Linienbusse in der Stadt betroffen, sondern auch Züge, Fähren und Flüge. Deutsche Touristen können in Italien die QR-Codes ihrer Impfnachweise verwenden.

Der Ministerrat unter Regierungschef Mario Draghi hatte sich Ende des vergangenen Jahres auf die Regeln geeinigt. Damit erweitern sich die Einschränkungen im Alltag vor allem für die Ungeimpften, denn ein negativer Corona-Test reicht für viele Orte nicht mehr aus. Auch für den Mannschaftssport gilt nun die 2G-Regel. Fußballer zum Beispiel müssen damit geimpft oder genesen sein, um spielen zu dürfen.

Die Regierung des Landes mit rund 60 Millionen Einwohnern reagierte damit auf die stark gestiegenen Corona-Neuinfektionszahlen. Die zuletzt offiziell ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit im Schnitt mit 1669 Fällen je 100 000 Einwohnern auf einem Rekordhoch.

Am Montag beginnt in den meisten der 20 Regionen wieder der Schulunterricht nach den Winterferien. Manche Experten und Politiker befürchten wegen der hohen Infektionszahlen bei Kindern, dass vielen Klassen bald der Distanzunterricht drohen wird. Im Bahnverkehr werden außerdem Zugausfälle und Schienenersatzverkehr erwartet, weil wegen vieler Ansteckungen Personal fehlt.

(dpa)

Lauterbach: Positivliste für Schnelltests, die Omikron erkennen

05:25
10.01.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat eine Positivliste für Corona-Schnelltests angekündigt, welche die neue Omikron-Variante gut erkennen. «Ich habe am Nachmittag das Paul-Ehrlich-Institut veranlasst, eine Positivliste vorzubereiten mit Tests, die für Omikron besonders geeignet sind beziehungsweise Omikron früh erkennen», sagte der SPD-Politiker dem ARD-Hauptstadtstudio. Das werde allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen. Damit solle eine bessere Orientierung bei der Test-Auswahl ermöglicht werden.

In der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin» sagte Lauterbach am Sonntagabend: «Wir wissen nicht genau, wie gut diese Tests für Omikron wirken.» Das habe man bisher aber auch noch nicht prüfen können, weil man keine Referenzwerte gehabt habe. «Also wir wussten nicht genau: Wie viel Viruslast muss da sein, damit jemand mit Omikron infiziert überhaupt für andere ansteckend ist? Diese Daten bekommen wir gerade jetzt.» Es gebe eine gewisse Wahrscheinlichkeit, «die ist sehr hoch», dass vorhandene Tests Omikron auch nachweisen. «Das wissen wir aus der Literatur, aus den Studien.» Er wolle aber genau wissen, wie hoch die Genauigkeit sei.

Eine erste Einschätzung hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bereits abgegeben - demnach sind die meisten der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Davon sei «auf der Grundlage der aktuellen Datenlage auszugehen», schreibt das PEI auf seiner Internetseite. Bis Mitte Dezember hätten insgesamt 245 verschiedene sogenannte Antigentests ein allgemeines Prüfverfahren durch ein PEI-Labor durchlaufen, 199 hätten die Untersuchung bestanden. Von diesen 199 könnten wiederum die allermeisten eine Omikron-Infektion nachweisen. Der Grund: Die große Mehrheit der in Deutschland angebotenen Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei.

Das PEI schränkt aber ein: «Für eine endgültige, qualitative und quantitative Aussage sind allerdings weitere Untersuchungen, insbesondere Vergleichsstudien mit Proben von Omikron-infizierten Personen erforderlich.» Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte zuvor mitgeteilt, dass vorläufige Daten einer Studie mit Lebendviren von Patienten darauf hindeuteten, «dass Antigentests die Omikron-Variante erkennen, aber möglicherweise eine verringerte Sensitivität aufweisen». Eine verringerte Sensitivität bedeutet, dass weniger Infektionen tatsächlich erkannt werden.

(dpa)

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