Letztes Update:
20220109110425

GEW rechnet wegen Omikron mit einzelnen Schulschließungen

11:06
09.01.2022
Mit Blick auf die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg fürchtet die Bildungsgewerkschaft GEW in den kommenden Wochen hohe Infektionszahlen und weitere Schul- oder Kita-Schließungen. «Angesichts der Gefahr durch Omikron bleibt unsicher, wie viele Kitas und Schulen schließen müssen und wie groß die Zahl der Kinder und der Beschäftigten sein wird, die wegen Erkrankungen oder Quarantäne zu Hause bleiben müssen», sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Monika Stein, am Sonntag. Sie rechne damit, dass der von Montag an geplante Präsenzunterricht nicht überall aufrechterhalten werden könne.

Während die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante deutlich steigt, kehren Kinder und Jugendliche am Montagmorgen in ganz Baden-Württemberg wieder an die Schulen zurück. Auch die Kitas werden nach dem Ende der Weihnachtsferien wieder geöffnet. Aus Sorge vor Ansteckungen wird aber für die kommenden zunächst sechs Wochen an Schulen und Kitas stärker getestet. Außerdem hat die Landesregierung den Kreis der Menschen erweitert, der sich regelmäßig auf das Virus testen lassen müssen.

(dpa)

Afrika-Cup: Elf negativ getestete Spieler im Kader für Anpfiff nötig

11:04
09.01.2022
Die Teams beim Afrika-Cup müssen bei vielen Corona-Fällen in der Mannschaft improvisieren. Der Verband präzisierte unmittelbar vor dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Kamerun und Burkina Faso noch mal die Modalitäten, sollte es zu mehreren positiven Tests in einer Auswahl kommen. Anders als in der Fußball-Bundesliga, wo mindestens 16 Spieler aus dem Kader negativ getestet sein müssen, sind es bei dem Kontinental-Turnier nur elf Akteure. Das Spiel würde aber nicht wie in Deutschland neu angesetzt, wenn die Mindestanzahl unterschritten wird, sondern mit einer 0:2-Niederlage für die betroffene Mannschaft gewertet.

In «Ausnahmefällen» behalte sich das Organisationskomitee des Afrika-Cups eine geeignete Entscheidung vor, hieß es weiter. Sollten derweil in einer Mannschaft auch alle Torhüter wegen eines positiven Corona-Tests ausfallen, muss ein Feldspieler ins Tor.

Das Auswechsel-Kontingent wurde auf fünf Spieler festgelegt. Um den Spielfluss nicht zu sehr zu unterbrechen, hat jeder Trainer für die Wechsel drei Möglichkeiten. In Verlängerungen steht den Trainern ein zusätzlicher Wechsel eines weiteren Spielers zur Verfügung.

(dpa)

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