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20220109102646

Impf-Appell des Ärztepräsidenten - Impfungen dringend nachholen

10:28
09.01.2022
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt hat an die Menschen appelliert, sich wegen der rasant ausbreitenden Omikron-Variante umgehend impfen oder eine Auffrischungsimpfung geben zu lassen. Wer noch nicht erst- und zweitgeimpft sowie geboostert sei, sollte dies dringend nachholen, sagte Reinhardt der «Rheinischen Post» (Sonntag). «Zwar schützt auch die Booster-Impfung nicht verlässlich vor einer Corona-Infektion, sehr wahrscheinlich bleibt einem aber ein schwerer Krankheitsverlauf mit Krankenhausaufenthalt oder sogar intensivmedizinischer Behandlung erspart», machte Reinhardt deutlich.

Er riet zudem: «Auch dreifach Geimpfte müssen sich strikt an die AHA-Regeln halten, um das Virus nicht an die besonders gefährdeten älteren Menschen oder an solche mit Vorerkrankungen weiterzutragen.» Die AHA-Regeln beinhalten, dass man Masken im Alltag tragen, Abstand halten und Hygienemaßnahmen beachten soll.

(dpa)

Buschmann für schnelle Entscheidung im Bundestag über Impfpflicht

09:36
09.01.2022
Über eine allgemeine Corona-Impfpflicht sollte nach Ansicht von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) zügig entschieden werden. «Der Bundestag sollte schnell entscheiden, ob eine Impfpflicht eingeführt wird. Und wenn ja, für wen», sage er der «Bild am Sonntag». «Die Abgeordneten müssen sich aber auch die Zeit für eine sorgfältige Abwägung dieser schwierigen Frage nehmen.»

Politiker von SPD und Grünen, mit denen die FDP im Bund zusammen regiert, hatten zuvor Erwartungen an einen raschen Beschluss des Bundestags zu einer allgemeinen Impfpflicht im Kampf gegen Corona gedämpft. Die SPD strebt den Abschluss eines Gesetzgebungsprozesses «im ersten Quartal» an, also bis Ende März. Über eine Impfpflicht soll der Bundestag ohne Fraktionsvorgaben abstimmen.

«Bei der schwierigen Frage der Impfpflicht gibt es gute Argumente dafür und dagegen», räumte Buschmann ein. «Wenn man neue Erkenntnisse gewinnt, muss man seine Position überdenken», meinte er mit Blick auf FDP-Politiker, die ihre Haltung zu dem Thema geändert haben. «Wer sich da im Schützengraben verschanzt, verhält sich dogmatisch. Das ist das Gegenteil von liberal.»

(dpa)

Wegen Corona-Lage: Serie A begrenzt Zahl der Stadionbesucher auf 5000

09:36
09.01.2022
Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen hat die italienische Fußball-Liga die Zuschauerzahlen in den Stadien stark reduziert. Die Vereine hätten sich einstimmig für maximal 5000 Fans im Stadion ausgesprochen, teilte die Serie A am späten Samstagabend mit. Die Einschränkung gelte ab dem 15. Januar bis zum 5. Februar. In dieser Zeit würden außerdem keine Tickets für den Gäste-Block verkauft. Italiens Regierung hatte Ende Dezember bereits eine Reduzierung der Fan-Zahlen auf 50 Prozent der Stadionkapazität beschlossen. Zuvor lag die Begrenzung bei 75 Prozent.

«Die Liga Serie A hat, um die Entscheidungsmacht über die Saison und den Spielkalender zu behalten, gegen ihren Willen das geringere Übel akzeptiert: vor wenigen Zuschauern spielen, aber spielen. Mit allen daraus folgenden wirtschaftlichen Schäden», kommentierte das Sportblatt «Gazzetta dello Sport» am Sonntag.

Die Regeln griffen noch nicht für den 21. Spieltag am Sonntag. Die Einführung der Begrenzung brauche Zeit, begründete die Liga. Für diesen Spieltag waren ursprünglich Partien aller Mannschaften vorgesehen. Am Samstagabend teilte die Liga jedoch mit, dass die Begegnung zwischen dem FC Turin und AC Florenz auf Montag (17.00 Uhr) und das Spiel zwischen Cagliari Calcio und dem FC Bologna auf Dienstag (20.45 Uhr) verschoben wurde. Eine Begründung dafür nannte die Liga nicht. Hintergrund könnten Corona-Fälle in den Clubs sein.

(dpa)

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