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RKI registriert 56 335 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 303,4

11:07
07.01.2022
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 303,4 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 285,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 214,9 (Vormonat: 432,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 56 335 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 41 240 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 323 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 417 995 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 3,15 an (Donnerstag: 3,26) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitagmorgen mit 6 664 800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 113 632.

(dpa)

«Jutarnji List»: Djokovic hat sich selbst zum Narren gemacht Spätestens seit letztem Sommer sollte es selbst den größten Skeptikern gedämmert haben, dass sie niemanden kannten, der an der Impfung starb, während sich die Corona-Toten täglich stapelten. (...) Zwölf lange Monate hatte der größte Tennisspieler der Geschichte Zeit, um den schrecklichen Tatsachen ins Auge zu sehen. (...) Doch er ignorierte alles. Er war kompromisslos arrogant, auch wenn die Teilnahme an dem für ihn wichtigsten Turnier, den Australian Open, die Impfung zur Voraussetzung hat. Er machte sich in bester Tradition balkanischer Idiotie selbst zum Narren, weil er dachte, dass die australischen Behörden, die nicht zögerten, Hunderte Millionen Bürger (wegen der Pandemie) mehrfach einzusperren, seinetwegen großzügig die Tür aufhalten würden. Schließlich blieb er wütend und frustriert auf der falschen Seite des Ankunftsschalters zurück. (...) Diesen Tritt ins Gesäß hat sich Novak Djokovic ehrlich verdient.» Die führende kroatische Tageszeitung «Jutarnji List» kommentiert am Freitag die Kontroverse um den vermutlich ungeimpften serbischen Tennisstar Novak Djokovic. (dpa) 10:03
07.01.2022
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