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Dreimonatige Corona-Quarantäne: Zahlendreher sorgt für Aufregung

15:10
06.01.2022
Eine vom Gesundheitsamt angeordnete dreimonatige Quarantäne hat bei einer Zwölfjährigen und ihrer Familie in Brandenburg an der Havel für Aufregung gesorgt. Laut einem Schreiben des Gesundheitsamtes vom Mittwoch sollte das Mädchen nach dpa-Informationen bis zum 1.04.2022 - also drei Monate - in häuslicher Isolation bleiben. Im Dezember war ihr Corona-Test positiv ausgefallen. «Ich dachte das ist ein Aprilscherz, denn da stand ja: bis zum 1. April», sagte die Zwölfjährige am Donnerstag.

Das offizielle Schreiben des Gesundheitsamtes entpuppte sich allerdings als fehlerhaft. Offenbar hatte sich ein Zahlendreher eingeschlichen. Die Familie will sich nun mit den Behörden in Verbindung setzen und eine Klärung des Sachverhalts. Ein neuer schriftlicher Bescheid liegt demnach noch nicht vor. Die Zwölfjährige, die nach eigener Aussage wieder gern zur Schule will, muss zunächst noch zu Hause bleiben.

Die Stadt räumte inzwischen Fehler bei der Erstellung von Quarantänebescheiden ein. Zum Jahresende habe es bei der Erstellung der Bescheide auch einzelne fehlerhafte Datensätze hinsichtlich der Beendigung der Quarantäne gegeben, teilte Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) am Donnerstag auf Nachfrage mit. Korrigierte Bescheide zu den Betroffenen seien auf dem Weg oder bereits zugestellt worden.

Die Mitarbeitenden arbeiteten an sehr hohen Zahlen von Infizierten und in Quarantäne befindlichen Personen, so Scheller weiter. Fehler seien gerade dann nicht ganz auszuschließen. Er bat um Verständnis.

(dpa)

Omikron-Spezialsendungen am Freitag zur Bund-Länder-Runde

15:09
06.01.2022
Am Freitag gibt es wieder eine Bund-Länder-Runde zur Corona-Pandemie mit Bundeskanzler Olaf Scholz und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder. Sender wie das Erste, ZDF, RTL und Welt planen deshalb Sondersendungen am Abend, in denen über die gefassten Beschlüsse berichtet werden soll, die sich vor allem auf den erwarteten steilen Anstieg der Infektionen mit der Omikron-Variante des Virus drehen werden.

Das ZDF bringt um 19.20 Uhr das 20-minütige «ZDF spezial - Kampf gegen Omikron - Corona-Gipfel in Berlin» mit Andreas Klinner. RTL nimmt um 20.15 Uhr ein 15-minütiges «RTL aktuell Spezial» mit Maik Meuser ins Programm: «Corona-Krise - Kampf gegen Omikron: Das kommt auf uns zu!». Im Ersten soll wieder nach der 20-Uhr-«Tagesschau» ein «ARD extra: Die Corona-Lage» laufen - produziert vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Der Programmablauf verschiebt sich entsprechend.

Der Nachrichtensender Welt berichtet nach eigenen Angaben von 6.00 Uhr in der Früh bis mindestens 20.00 Uhr live. «Sollten die Pressekonferenzen im Anschluss erst nach 20 Uhr beginnen, sind wir selbstverständlich live bis alles durch ist», sagt eine Sprecherin. Auch Bild berichtet aktuell.

(dpa)

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