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20220106145127

Österreich verschärft Corona-Regeln: FFP2-Masken im Freien

14:24
06.01.2022
Österreich reagiert mit neuen Beschränkungen und kürzeren Quarantänefristen auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Künftig muss im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann, wie Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag in Wien ankündigte. Das gilt zum Beispiel für Fußgängerzonen und Warteschlangen. Außerdem wird der Handel zu Kontrollen verpflichtet, damit die 2G-Regel - also Einlass nur für Geimpfte und Genesene - eingehalten wird.

Um die Infrastruktur nicht zu gefährden, können sich Kontaktpersonen von Infizierten künftig nach dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Mit täglichen Tests und dem Tragen einer FFP2-Maske sollen Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur auch als Kontaktperson weiterarbeiten können. Die Situation sei sehr ernst, sagte Nehammer. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könne ein neuer Lockdown aber verhindert werden. Der sogenannte Grüne Pass als Nachweis einer Impfung wird den Angaben zufolge von Februar an nur noch sechs Monate gültig sein.

Die Kurve der Neuinfektionen geht in Österreich steil nach oben. Binnen 24 Stunden steckten sich nach Angaben der Behörden vom Donnerstag in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land 8853 Menschen mit dem Virus an.

(dpa)

Schleswig-Holsteins Regierungschef Günther in Corona-Quarantäne

14:24
06.01.2022
Wegen eines positiven Corona-Tests in seinem Arbeitsumfeld hat sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag in Quarantäne begeben. Er gelte als Kontaktperson, teilte die Staatskanzlei in Kiel mit. Ein Antigen-Schnelltest bei ihm habe ein negatives Ergebnis erbracht. Wegen seiner Quarantäne musste Günther Termine absagen, darunter eine Pressekonferenz zur Corona-Lage und seine Teilnahme am Empfang von Sternsingern.

(dpa)

Söder zu Corona-Protesten: Müssen Gesellschaft heilen

14:22
06.01.2022
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht die wachsende Zahl der Demonstrationen gegen die Corona-Politik in Bayern und bundesweit mit Sorge. «Ich glaube, dass wir insgesamt in einer aufgewühlten Situation sind», sagte er am Donnerstag im TV-Sender Bild. Wichtig sei es nach zwei Jahren Pandemie, «neben dem strammen Verkünden von Maßnahmen» auch darüber nachzudenken, «wie wir die Gesellschaft wieder heilen und versöhnen können».

Am Mittwochabend hatten mehr als 3000 Menschen in der Münchner Innenstadt gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag hatten mehrere Teilnehmer Messer dabei. Drei Männer wurden bei dem Protest festgenommen, einer befand sich am Donnerstag noch in Haft. Ihm werden tätliche Übergriffe auf Polizisten und Körperverletzung vorgeworfen.

(dpa)

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