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Nach Corona-Ausbruch bei Würzburg: Basketballspiel in Bamberg verlegt

09:21
06.01.2022
Nach dem Corona-Ausbruch bei den Basketballern von s.Oliver Würzburg ist das für Samstag geplante Bundesligaspiel bei Brose Bamberg verschoben worden. Dies teilten die Bamberger und die BBL mit. Die Würzburger haben demnach einen Antrag auf Spielverlegung gestellt, den die Liga genehmigt hat. Über die Neuansetzung werde zu gegebener Zeit informiert.

Das Würzburger Gesundheitsamt hatte am Dienstag vorerst eine zweiwöchige Quarantäne für insgesamt 20 Spieler, Trainer, Betreuer und Trainingsspieler von s.Oliver Würzburg angeordnet. Dadurch stehen dem Verein weniger als acht Stammspieler zur Verfügung, um eine Partie in der Basketball Bundesliga austragen zu können. Auch die Würzburger Partie am 15. Januar in Chemnitz erscheint nach aktuellem Stand unwahrscheinlich.

(dpa)

Oktoberfest im Sommer? Vorschlag stößt bei Polizei auf Unverständnis

09:20
06.01.2022
Eine mögliche Vorverlegung des Oktoberfests in den Sommer ist bei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern auf Unverständnis gestoßen. Im Juli sei kein anderes Großereignis in Bayern geplant, teilte der Landesvorsitzende der DPolG, Jürgen Köhnlein, am Donnerstag mit. «Es wäre aber auch die einzige Phase, in der rund 30 000 Polizistinnen und Polizisten im Freistaat dann am besten gleichzeitig ihren Resturlaub aus 2021, massenweise Überstunden aus den diesjährigen Einsätzen und ihren Jahresurlaub 2022 einbringen könnten.»

Die Stadt München prüft derzeit eine Vorverlegung des Oktoberfests, um eine erneute Absage wegen der Pandemie zu verhindern. Der Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner sagte am Dienstag, ein Arbeitskreis der Stadtratsfraktionen komme in der kommenden Woche zusammen, um die Argumente auszuloten.

(dpa)

Besuchsverbot nach Omikron-Verdacht in Gaggenauer Seniorenheim

09:18
06.01.2022
Wegen eines Corona-Ausbruchs mit mehreren Omikron-Verdachtsfällen hat das Gesundheitsamt in einem Seniorenheim in Gaggenau (Kreis Rastatt) für zwei Stationen ein vorübergehendes Besuchsverbot verhängt. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, sind sieben Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei Mitarbeitende positiv auf Corona getestet worden. Bei fünf Bewohnern und einem Mitarbeiter gebe es Hinweise auf die Omikron-Variante, bei den anderen stehe das Testergebnis noch aus.

Erste Hinweise auf die Omikron-Variante habe es bereits am 31. Dezember in einem Wohnbereich gegeben. Am 3. Januar seien in einem zweiten Bereich weitere Verdachtsfälle entdeckt worden. Dort dauerten am Mittwoch noch die PCR-Reihentests an. «Keine der infizierten Personen ist derzeit in klinischer Behandlung. Todesfälle sind keine gemeldet», hieß es in der Mitteilung. Ein Sprecher des Landratsamtes sprach von einer «relativ hohen Impfquote» in dem Heim im Gaggenau.

Vor wenigen Tagen war es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einem Rastatter Pflegeheim gekommen. Weit über die Hälfte der 86 Bewohner ist dort inzwischen mit dem Coronavirus angesteckt: Laut Landratsamt wurden bis Mittwoch 51 Bewohner und 5 Mitarbeiter positiv getestet. Zehn Senioren seien an oder im Zusammenhang damit gestorben. Omikron-Verdachtsfälle gibt es in dem Rastatter Heim aber nicht, sagte ein Behördensprecher.

Das Landratsamt hatte im Rastatter Fall vor Tagen von einer «überraschend» niedrigen Impfquote gesprochen. Eine Sprecherin der Kursana-Gruppe, die auch das Heim in Gaggenau betreibt, hatte hingegen betont: «Die Impfquote in der Einrichtung liegt über dem Bundesdurchschnitt.»

(dpa)

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