Unter strikten Corona-Auflagen hat Frankreich das Jahr 2022 begrüßt. Das traditionelle prachtvolle Silvesterfeuerwerk am Pariser Triumphbogen fiel aus, auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées mit Sekt anzustoßen war nicht erlaubt. In Paris und in weiten Teilen des Landes galt rund um den Jahreswechsel ein Alkoholverbot auf den Straßen. Trotzdem versammelte sich auf den Champs-Élysées eine große Menschenmenge. Die Menschen standen teils dicht gedrängt. Nur vereinzelt stiegen über Paris Raketen auf; der Verkauf von Feuerwerkskörpern war fast überall in Frankreich vor Silvester verboten.
In der Hauptstadt und vielen Départements mussten Bars und Restaurants am 1. Januar um 2.00 Uhr schließen. In vielen Städten Frankreichs, darunter Paris, müssen die Menschen zudem draußen wieder durchgehend Maske tragen. In Straßburg und Umgebung hatten die Behörden wegen schwerer Ausschreitungen in der Vergangenheit eine Ausgangssperre für unbegleitete Jugendliche unter 16 Jahren verhängt.
Laut Innenminister Gérald Darmanin sollten am Silvesterabend mehr als 95 000 Polizisten und Gendarmen über die Einhaltung der Regeln wachen und die Sicherheit der Franzosen gewährleisten.