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Baumgart zu 100-Prozent-Impfquote beim FC: «War kein einfacher Weg»

14:43
04.12.2021
Laut Trainer Steffen Baumgart hat Fußball-Bundesligist 1. FC Köln auch mit Hartnäckigkeit eine 100-Prozent-Impfquote in seinem Kader erreicht. «Für uns war wichtig, weil wir auch wie in der Gesellschaft Skeptiker haben, dass wir dran geblieben sein. Wir haben es versucht zu erklären. Wir haben weitergearbeitet. Die Ärzte waren dran. Es war kein einfacher Weg, wo ich die Jungs, die es nicht machen wollten, auch verstehe», sagte Baumgart vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am Samstag dem TV-Sender Sky.

Baumgart hat angesichts der Corona-Krise dabei noch einmal auf die Wichtigkeit des Impfens hingewiesen. «Ich finde es gut und wichtig, dass wir dran bleiben. Dass wir erklären, wie wichtig es für uns alle ist. Wir sind eine große Gemeinschaft. Es ist wichtig, dass wir ins Impfen kommen.»

(dpa)

Frankreich rüstet sich für strengere Corona-Regeln

13:35
04.12.2021
Vor Beratungen über strengere Corona-Regeln in Frankreich am Montag greifen zum Wochenende bereits einzelne Verschärfungen. So gilt für Wintersportler in den Ski-Stationen seit Samstag die Pflicht zum Nachweis von Impfung, Genesung oder eines negativen Tests mit dem landesweiten Corona-Pass. In Seilbahnen und Warteschlangen greift auch eine Maskenpflicht. Beides war für den Fall vorgeschrieben worden, dass die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner - 200 übersteigt. Aktuell liegt sie landesweit deutlich über 300.

In dem an das Saarland und einen Zipfel von Rheinland-Pfalz angrenzenden Département Moselle wurde am Samstag außerdem wieder eine Maskenpflicht im Freien eingeführt. Sie gilt in Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern von sechs Uhr morgens bis Mitternacht. Generell greift die Maskenpflicht außerdem auf Festen, Märkten, Weihnachtsmärkten und in Warteschlangen; das verfügte die Präfektur in Metz.

Unterdessen sorgt der Ansturm auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg weiter für Diskussion, da sich die Corona-Lage im Elsass rapide verschlechtert und Kliniken dort bereits Notfallpläne aktiviert haben. Seit Freitag gelten für den Weihnachtsmarkt in Straßburg deshalb verschärfte Regeln.

In Paris berät die Regierung an diesem Montag über den weiteren Kurs in der Corona-Krise. Erwartet werden Beschränkungen für Großveranstaltungen wie Fußballspiele und möglicherweise auch Kapazitätsbegrenzungen, etwa in Kinos oder Restaurants. Einen erneuten Lockdown, der in Frankreich mit drastischen Ausgangsbeschränkungen verbunden war, will die Regierung verhindern.

(dpa)

Ampelfraktionen wollen Corona-Hilfsfonds um halbes Jahr verlängern

13:34
04.12.2021
Die Pläne zur Verlängerung des deutschen Corona-Hilfsfonds um ein halbes Jahr werden konkreter. Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und FDP planen, den Fonds bis zum 30. Juni auszudehnen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Bislang sind die Hilfen bis zum 31. Dezember möglich. Aus Fraktionskreisen verlautete am Samstag, über den Entwurf solle in der kommenden Woche beraten werden.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ist ein wichtiges Instrument der Bundesregierung, um großen Unternehmen direkt zu helfen, die wegen der Corona-Krise in Not sind. So bekam die Lufthansa Hilfen in Milliardenhöhe.

Die Ampelfraktionen, die in der kommenden Woche SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz zum Kanzler wählen wollen, planen zudem, den Umfang der möglichen Hilfen zu kürzen. Bisher konnte der WSF Garantien von insgesamt 400 Milliarden Euro gewähren, um klammen Unternehmen zu helfen und ihre Finanzierung auf dem Kapitalmarkt zu unterstützen. Dieser Umfang soll auf 100 Milliarden Euro verringert werden.

Der WSF darf auch direkt helfen und zum Beispiel Firmenanteile kaufen. Für solche Kapitalisierungsmaßnahmen kann der Fonds bisher insgesamt 100 Milliarden Euro als Kredit aufnehmen. Diese Summe soll auf 50 Milliarden Euro sinken, wie aus dem Entwurf hervorgeht. Dies ist immer noch deutlich mehr als die Summe der bisherigen Rekapitalisierungsmaßnahmen, die laut Wirtschaftsministerium insgesamt etwa 8,8 Milliarden Euro betragen.

(dpa)

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