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Südkorea registriert erstmals mehr als 5000 Corona-Neuinfektionen

08:44
01.12.2021
Die Corona-Zahlen in Südkorea sind zwar vergleichsweise niedrig, trotzdem verzeichnet auch das ostasiatische Land inzwischen einen Rekordwert.

Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurden am Dienstag erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 5000 Neuinfektionen an einem Tag erfasst. Die meisten der 5123 Neuansteckungen wurden in Seoul und der Hauptstadtregion gemeldet. Die Gesamtzahl stieg auf über 452 000.

Südkorea ist bislang im internationalen Vergleich gut durch die Pandemie gekommen. Seit einer Lockerung der Beschränkungen Anfang November steigen die Fallzahlen jedoch an. Bisher wurden mehr als 80 Prozent der rund 52 Millionen Einwohner vollständig geimpft.

Auch bei den Intensivpatienten mit Covid-19 wurde den Angaben zufolge ein Tagesrekord registriert. Erstmals wurde dabei am Dienstag die Schwelle von 700 überschritten. Die Intensivbetten für Corona-Patienten waren landesweit zu fast 80 Prozent belegt.

Zudem meldete die Behörde für Krankheitskontrolle und Prävention vier Verdachtsfälle der Omikron-Variante des Coronavirus. Mittels Genom-Sequenzierung sollte festgestellt werden, ob sich die Betroffenen mit der neuen Variante infiziert haben.

Die Behörden warnten schon in den vergangenen Wochen, dass es angesichts der Entwicklung schwierig sein werde, die nächste Stufe der «allmählichen Rückkehr zur Normalität» wie geplant im Dezember umzusetzen.

(dpa)

Müller rechnet bundesweit mit Schließung von Clubs und Diskotheken

08:43
01.12.2021
Berlins noch amtierender Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), geht von einer erneuten Schließung von Clubs und Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie aus.

«Die Einschränkung von Diskotheken und Clubs, das wird auch bundesweit sicherlich beschlossen werden», sagte Müller am Mittwochabend in der RBB-Sendung «Wir müssen reden» mit Blick auf die neuerlichen Bund-Länder-Gespräche an diesem Donnerstag zu weiteren Maßnahmen.

Müller rechne zudem damit, dass auch die Zuschauerbegrenzung in Fußballstadien weiter runtergeschraubt werden könnte. «50 000 werden wir nicht mehr sehen, davon bin ich fest überzeugt, das hat nun jeder Ministerpräsident verstanden.» In Berlin sind bei Großveranstaltungen im Olympiastadion demnach derzeit 5000 Zuschauer zugelassen. Hier sei «die Fahnenstange» aber noch nicht erreicht.

(dpa)

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