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US-Behörde: Omikron-Variante dominant - aber Schätzung angepasst

18:35
28.12.2021
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihre Schätzungen zur Verbreitung von Omikron deutlich nach unten korrigiert - die neue Variante bleibt aber dominant. Für die Woche bis zum 25. Dezember schätzt die Behörde, dass rund 59 Prozent der Neuinfektionen in den USA auf die Omikron-Variante zurückgehen. Für die Vorwoche gibt die CDC nun einen Wert von knapp 23 Prozent an - zuvor hatte die Behörde hier noch etwa 73 Prozent geschätzt.

Die Behörde betont, dass die Zahlen sich zu einem späteren Zeitpunkt, wenn mehr Daten vorliegen, ändern könnten. In den vergangenen vier Wochen ist der Omikron-Anteil den aktuellen Schätzungen zufolge dennoch deutlich gestiegen: von 0,6 Prozent Anfang Dezember auf nun rund 59 Prozent Ende Dezember.

Auch die Anzahl der Corona-Neuinfektionen schnellt in den USA in die Höhe. In zahlreichen Bundesstaaten werden Rekorde bei den täglich gemeldeten Neuinfektionen gemeldet. Landesweit kommt die Zahl der täglichen Neuinfektionen an die Spitzenwerte vom Januar 2021 heran. Auch die Anzahl der Menschen, die mit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden, steigt - allerdings ist sie noch längst nicht auf dem Niveau des vergangenen Winters oder der Delta-Welle im Sommer. In den USA sind knapp 62 Prozent der Gesamtbevölkerung zweifach geimpft - knapp ein Drittel von ihnen hat eine Auffrischungsimpfung bekommen.

(dpa)

Mehr als 78 000 Corona-Neuinfektionen in Italien - neuer Höchstwert

18:34
28.12.2021
Italien verzeichnet einen sprunghaften Anstieg der täglichen Corona-Fallzahlen. Am Dienstagabend meldete das Gesundheitsministerium mehr als 78 300 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages und damit weit mehr als doppelt so viele wie am Vortag.

In dieser Zeit starben rund 200 Menschen mit dem Virus. Das Mittelmeerland registrierte damit einen neuen Höchstwert seit Pandemie-Beginn. Auch in Italien breitet sich laut Experten die Omikron-Variante derzeit schnell aus.

Aus der Statistik geht auch hervor, dass mehr als eine Million Corona-Tests gemacht wurden, was verglichen mit den Vorwochen sehr viel war. Über die Weihnachtsfeiertage und schon davor standen Menschen in langen Schlangen vor den Apotheken, um einen Corona-Test zu machen. In Italien ist für viele Aktivitäten außer Haus ein Corona-Nachweis nötig. Wer zum Beispiel nicht geimpft, negativ getestet oder genesen ist (3G), darf nicht mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Die 3G-Regel gilt auch für Skilifte oder Hotels.

(dpa)

Mehr als eine Million nachgewiesene Corona-Fälle im Südwesten

18:33
28.12.2021
In Baden-Württemberg hat die Zahl der nachweislichen Corona-Infektionen die Marke von einer Million überschritten. Wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) mitteilte, haben sich 1 005 986 Menschen im Südwesten nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6071 Infektionen mehr als am Vortag.

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 61 auf 12 911. Auf den Intensivstationen im Land werden derzeit 560 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das sind zwei weniger als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz blieb unverändert bei 3,2. Der Wert gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in eine Klinik eingeliefert werden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank weiter leicht um 1,9 auf den Wert von 210,5. Nach den Feiertagen ist jedoch mit einem Meldeverzug zu rechnen.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante nimmt im Südwesten weiter zu. Die Zahl der ans Landesgesundheitsamt übermittelten Fälle stieg am Dienstag um 294 auf nun 1274. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Von rund 4500 in der vorigen Woche (20. bis 26. Dezember) per Vollgenom-Analyse untersuchten Proben wurde bereits bei 6 Prozent die Omikron-Variante festgestellt. Bei den restlichen Proben handelte es sich um die Delta-Variante. In der Woche zuvor hatte der Omikron-Anteil bei den auf diese Weise untersuchten Proben noch bei 0,9 Prozent gelegen.

(dpa)

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