Thomas Weikert hat sich als Kandidat für das Präsidentenamt beim Deutschen Olympischen Sportbund trotz hoher Corona-Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown im Freizeit- und Vereinssport ausgesprochen. «Einen erneuten Stillstand des Breitensports sollte es auf keinen Fall geben», sagte der 60 Jahre alte Sportfunktionär der Deutschen Presse-Agentur.
«Es darf nicht sein, dass Sporthallen wieder geschlossen werden und auch der Schulsport ausfällt. Das wäre ein fatales Signal», sagte der frühere nationale und internationale Tischtennis-Präsident Weikert. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Schulsport bereits nicht mehr in Hallen, sondern nur noch im Freien erlaubt.
Bei der Mitgliederversammlung am Samstag in Weimar bewirbt sich Weikert ebenso wie die Ex-Weltklassefechterin Claudia Bokel um das DOSB-Spitzenamt.