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DOSB-Präsidentschaftskandidat Weikert gegen neuen Lockdown

07:30
01.12.2021
Thomas Weikert hat sich als Kandidat für das Präsidentenamt beim Deutschen Olympischen Sportbund trotz hoher Corona-Infektionszahlen gegen einen weiteren Lockdown im Freizeit- und Vereinssport ausgesprochen. «Einen erneuten Stillstand des Breitensports sollte es auf keinen Fall geben», sagte der 60 Jahre alte Sportfunktionär der Deutschen Presse-Agentur.

«Es darf nicht sein, dass Sporthallen wieder geschlossen werden und auch der Schulsport ausfällt. Das wäre ein fatales Signal», sagte der frühere nationale und internationale Tischtennis-Präsident Weikert. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Schulsport bereits nicht mehr in Hallen, sondern nur noch im Freien erlaubt.

Bei der Mitgliederversammlung am Samstag in Weimar bewirbt sich Weikert ebenso wie die Ex-Weltklassefechterin Claudia Bokel um das DOSB-Spitzenamt.

(dpa)

Woidke kündigt mehr Impfkapazitäten an - Impfstoffe knapp

07:06
01.12.2021
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die Impfkapazitäten im Bundesland schnell ausbauen.

«Unser Ziel ist es, in den nächsten Wochen, also spätestens bis nächste Woche, 100 zusätzliche Impfmöglichkeiten zu schaffen für die Menschen im Land», sagte er am Mittwochmorgen im RBB-Inforadio. Dazu gehörten fest installierte Impfstellen, aber auch kleinere, zeitlich begrenzte Impfaktionen sowie mobile Impfteams.

«Niedrigschwellige Angebote heißt, wir wollen möglichst ohne Terminvergabe arbeiten in vielen Bereichen.» Die Nachfrage sei inzwischen - anders als noch vor einigen Wochen - wieder sehr hoch.

Das größte Problem sei dabei nicht die Organisation neuer Impfstellen, sondern die Beschaffung von Impfstoff. «Seitdem der Bundesgesundheitsminister gesagt hat, Biontech steht nicht mehr so zur Verfügung, wir müssen jetzt Moderna nehmen, hat sich leider die Liefersituation bei beiden Impfstoffen deutlich verschlechtert und das ist momentan noch unser Hauptproblem», sagte der Ministerpräsident.

Vorwürfe, dass die Lieferengpässe vor allem mit zu späten Bestellungen seitens des Landes zu tun hätten, wies Woidke zurück. «Da sind Bestellungen ausgelöst worden, die sind in Teilen noch bedient worden. Gut lief es noch bis Anfang letzter Woche. Aber unabhängig davon ist es heute eine schwierige Situation.»

Brandenburg hat derzeit die bundesweit dritthöchsten Corona-Inzidenz aller Bundesländer und bei den vollständig Geimpften die zweitniedrigste Impfquote.

(dpa)

Deutsche Bahn eröffnet Impfzentren für ihre Beschäftigten wieder

04:41
01.12.2021
Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle eröffnet die Deutsche Bahn wieder ihre Impfzentren. «Allen DB-Mitarbeitenden wird eine Auffrischung bzw. eine Grundimmunisierung der Covid-19-Impfungen an zehn Standorten ermöglicht», teilte eine Sprecherin mit.

Damit wolle der Konzern dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen und die Beschäftigten gesund zu halten.

Die ersten sieben Impfzentren werden demnach am 6. Dezember wieder hochgefahren, die übrigen im Januar. Bis zum 31. März soll das Angebot für die Beschäftigten bestehen bleiben. Die Bahn hatte schon im Frühjahr interne Impfzentren für ihre bundesweit mehr als 200 000 Beschäftigten eröffnet, sie zwischenzeitlich aber wieder geschlossen.

(dpa)

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