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Corona: Nächsten Premier-League-Spiele abgesagt

05:03
27.12.2021
In der englischen Fußball-Premier-League sind die nächsten Spiele coronabedingt abgesagt worden. Die für Dienstag angesetzte Partie zwischen Leeds United und Aston Villa findet nicht statt, nachdem bereits das für diesen Sonntag geplante Spiel von Leeds beim FC Liverpool verschoben werden musste. Auch das Duell der Wolverhampton Wanderers beim FC Arsenal wird am Dienstag nicht angepfiffen.

Der Antrag von Wolverhampton auf Spielverschiebung sei angenommen worden, da die Wanderers aufgrund einer Reihe von Covid-19-Fällen und Verletzungen nicht über die erforderliche Anzahl von Spielern für das Spiel verfügen, teilte die Liga mit. Bereits am Sonntag war das Spiel von Wolverhampton gegen den FC Watford ausgefallen. Mit dem Duell FC Burnley gegen FC Everton waren insgesamt drei Spiele des 19. Spieltages am Boxing Day coronabedingt abgesagt worden.

Bei Leeds United kamen zwar keine neuen Corona-Fälle im Kader dazu, aber die Mehrheit derjenigen, die vor dem Liverpool-Spiel positiv getestet wurden, seien noch nicht aus der Isolation, teilt der Verein mit. Daher stünden nicht genügend Spieler zur Verfügung.

Insgesamt sagte die Premier League in den letzten zweieinhalb Wochen 15 Spiele wegen Corona-Fällen in verschiedenen Teams ab.

(dpa)

Montgomery kritisiert Richter wegen Corona-Urteilen

05:02
27.12.2021
Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hat Richter für einige Urteile zu Corona-Regeln kritisiert. «Ich stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten», sagte Montgomery der «Welt» (Online Sonntag/Print Montag). Da maße sich ein Gericht an, etwas, das sich wissenschaftliche und politische Gremien mühsam abgerungen hätten, mit Verweis auf die Verhältnismäßigkeit zu verwerfen. «Da habe ich große Probleme. Es gibt Situationen, in denen es richtig ist, die Freiheitsrechte hinter das Recht auf körperliche Gesundheit - nicht nur der eigenen Person, sondern Aller - einzureihen. Und eine solche Situation haben wir», betonte der Ärztevertreter.

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hatte am 16. Dezember die 2G-Regel im Einzelhandel des Bundeslandes gekippt. Die Maßnahme sei zur weiteren Eindämmung des Coronavirus nicht notwendig und auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar, entschied das Gericht. Unter anderem beanstandete der Senat, dass verlässliche und nachvollziehbare Feststellungen zum tatsächlichen Infektionsrisiko im Einzelhandel fehlten. Zudem könnte der Staat Kunden auch im Einzelhandel verpflichten, eine FFP2-Maske zu tragen. Dies würde das Infektionsrisiko derart absenken, «dass es nahezu vernachlässigt werden könne», erklärte das Gericht.

Bund und Länder hatten am 2. Dezember beschlossen, dass bundesweit und unabhängig von der Inzidenz 2G im Einzelhandel gelten soll. Ausnahmen von der 2G-Regel gelten für Geschäfte des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte und Drogerien.

(dpa)

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