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US-Airlines streichen wegen Omikron Hunderte Flüge über Weihnachten

13:36
26.12.2021
Große US-Fluglinien haben über das Weihnachtswochenende wegen der Omikron-Variante Hunderte Flüge gestrichen und damit die Festtagspläne vieler Menschen durchkreuzt. Es kam weltweit zu Tausenden Flugausfällen - vor allem die USA waren betroffen. Dem Sender CNN zufolge waren von den Streichungen an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen rund 1700 Flüge innerhalb, in die oder aus den USA betroffen. CNN beruft sich dabei auf die Flugdaten-Website Flight Aware. In den USA ist die Omikron-Variante mittlerweile dominant - die Corona-Fallzahlen waren zuletzt in die Höhe geschnellt. Vielerorts wurden Rekorde bei den täglich gemeldeten Neuinfektionen gebrochen.

Allein am Samstag strich die US-Airline Delta knapp 370 Flüge und begründete dies neben Omikron auch mit Winterwetter in Teilen der USA. Auch Sonntag sollten wieder mehr als 300 Flüge gestrichen werden. «Die landesweite Häufung von Omikron-Fällen in dieser Woche hatte direkte Auswirkungen auf unsere Flugbesatzungen und die Beschäftigten, die unseren Betrieb führen», hieß es von der Fluggesellschaft United. Die Airline kündigte an, «die betroffenen Kunden zu benachrichtigen, bevor sie zum Flughafen kommen».

(dpa)

Bericht: Tausende Ermittlungen wegen gefälschter Impfpässe

12:15
26.12.2021
In den Bundesländern hat die Polizei einem Medienbericht zufolge bislang tausende Fälle wegen gefälschter Impfpässe bearbeitet. Das berichtet die «tageszeitung» (Montag) unter Berufung auf eine Umfrage bei allen deutschen Landeskriminalämtern (LKA). Diese gehen demnach von einer hohen Dunkelziffer aus.

Dem Bericht zufolge ermittelte allein das LKA Bayern seit Jahresbeginn in 3070 Fällen, Anfang September gab es dort erst 110 solcher Fälle. In Nordrhein-Westfalen seien 2495 Fälle gezählt worden, knapp die Hälfte davon seit Ende November. In Berlin seien es 1028 Fälle, selbst im bevölkerungsarmen Schleswig-Holstein werde zu 550 Fällen ermittelt – zwei Drittel davon seien davon in den letzten vier Wochen angefallen.

Das Berliner LKA verwies der «taz» zufolge darauf, dass die Fälschungen nicht nur bei Telegram, sondern auch bei Whatsapp oder ebay-Kleinanzeigen zum Kauf angeboten würden, zu Preisen zwischen 50 und 350 Euro. Digitale Nachweise seien teurer als die gelben Papier-Impfbücher.

In den vergangenen Wochen waren immer wieder neue Fälle von Kriminalität rund um das Impfen bekanntgeworden. So versuchten sich manche, mit gefälschten Impfnachweisen Zutritt etwa zu Restaurants und Kultureinrichtungen zu verschaffen. Für diese waren zuletzt strengere Zugangsregelungen eingeführt worden. Das nordrhein-westfälische LKA warnt: «Nicht nur die Täter begehen eine Straftat, sondern auch die Käufer. Wer einen solchen gefälschten Impfpass gebraucht, macht sich wegen Urkundenfälschung strafbar.» 

(dpa)

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