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Mehr als 30 000 Impfungen am 1. Weihnachtstag

09:18
26.12.2021
Auch über Weihnachten haben sich in Deutschland tausende Menschen den schützenden Piks gegen das Coronavirus abgeholt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden am Samstag insgesamt 35 000 Impfungen verabreicht, davon waren 30 000 sogenannte Booster-Impfungen zum Auffrischen des Impfschutzes (Stand: Sonntag/08.46 Uhr). Am Freitag waren rund 67 000 Spritzen gesetzt worden, darunter 51 000 Booster. Der bisherige Rekord war am 15. Dezember mit insgesamt 1,6 Millionen Dosen erzielt worden.

Mindestens 58,9 Millionen Menschen sind nach den Angaben vom Sonntag bisher zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 70,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 29,9 Millionen Menschen haben zusätzlich einen «Booster» erhalten.

Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann». Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.

(dpa)

Umfrage: Stimmung im deutschen Mittelstand hellt sich auf

08:30
26.12.2021
Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland blickt zuversichtlicher in die Zukunft als noch vor rund einem Jahr. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 800 Unternehmen im November und Dezember, wie die Beratungsgesellschaft EY in Stuttgart mitteilte. Gut jeder zweite Mittelständler rechne inzwischen damit, dass sich seine Geschäftslage in den kommenden Monaten verbessern werde. Rund jedes dritte Unternehmen wolle neue Stellen schaffen.

Die Unternehmen sorgen sich weniger um die Corona-Pandemie und deren Folgen als um den Mangel an Fachkräften, wie die Umfrage ergab. 67 Prozent der Firmen bezeichnen diesen Engpass als eine Gefahr, das sind 13 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Befragung vor rund einem Jahr. Sorgen bereiten demnach auch hohe Rohstoffpreise, mögliche Hackerangriffe und der Höhenflug der Energiepreise. Erst dahinter rangiert die Befürchtung, dass sich die Corona-Pandemie verschlimmern könnte.

Das sogenannte Mittelstandsbarometer von EY (früher: Ernst & Young) ergab auch, dass die meisten Unternehmen ungeachtet der Corona-Krise gute Geschäfte machen. «Einige erleben sogar eine Sonderkonjunktur und können sich vor Aufträgen kaum retten», sagte EY-Partner Michael Marbler. Es gebe jedoch auch Schattenseiten. So leide der Einzelhandel unter den Corona-Beschränkungen. Die Automobilbranche sei vom Engpass bei Halbleitern betroffen.

Es spreche inzwischen einiges für einen spürbaren Konjunkturaufschwung, sagte Marbler. In vielen Bereichen gebe es einen erheblichen Nachholbedarf. Gleichzeitig schränkte Marbler ein, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei und «immer wieder böse Überraschungen» bereithalte.

(dpa/lsw)

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