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Weihnachtspause verlängert: NHL sagt wegen Corona Montagsspiele ab

09:40
25.12.2021
Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga hat coronabedingt weitere Spiele abgesagt und die Weihnachtspause verlängert. Wie die National Hockey League am Samstag mitteilte, fallen alle 14 für den kommenden Montag geplanten Partien aus. Frühestens am 28. Dezember werde der Spielbetrieb fortgesetzt. Damit soll den Teams mehr Zeit gegeben werden, um die Ergebnisse der ligaweiten Corona-Tests auszuwerten und zu sehen, inwieweit ihre Spieler einsatzbereit sind.

An diesem Sonntag ist der NHL zufolge wieder offizieller Trainingsbeginn für alle Mannschaften. Anschließend will die Liga entscheiden, wie der Spielbetrieb fortgesetzt wird. Zuletzt waren bereits alle für den 23. Dezember geplanten Spiele abgesagt worden.

Wegen der Vielzahl von Nachholspielen hatte die NHL entschieden, keine Spieler zu den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar in Peking abzustellen. In dieser Zeit sollen die wegen der Corona-Krise ausgefallenen Begegnungen nachgeholt werden.

(dpa)

Kinobranche schaut besorgt auf 2022

07:51
25.12.2021
Die deutsche Kinobranche hat erneut ein schwieriges Jahr hinter sich. Nach einem monatelangen Lockdown öffneten viele Filmtheater erst im Sommer 2021 wieder. «Ein halbes Jahr - gar kein Kino», sagte Verbandschefin Christine Berg vom HDF Kino in Berlin. Sie hätten Sorgen gehabt, dass die Menschen danach vielleicht nicht mehr ins Kino gingen. «Aber die Menschen sind gekommen.»

Seit Juli seien rund 38 Millionen Kinokarten verkauft worden, sagte Berg der Deutschen Presse-Agentur. Sie beruft sich auf Daten eines Branchenanalysedienstes. Damit könnten fürs Jahr ähnlich viele Tickets verkauft werden wie 2020. Im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie bedeutet das weiterhin einen drastischen Einbruch.

«Die Leute haben Lust auf Kino», sagte Berg. Sie kritisierte die Auflagen der Politik. Die Kinobranche werde nach wie vor anders behandelt als die Gastronomie, obwohl weniger geredet werde, man weniger hin- und herlaufe und sie bessere Lüftungsanlagen hätten.

Zuletzt seien die Besuchszahlen wieder zurückgegangen, sagte Berg. Das Wochenende Mitte Dezember sei nochmal gut gewesen, wegen des neuen Actionfilms «Spider-Man: No Way Home». Sie schaue nun auch mit Sorge auf 2022. Denn für gewöhnlich verdienen Kinos vor allem im Winter ihr Geld, im Sommer ist weniger los. Jetzt könnten sie nicht für den Sommer vorbauen, sagte Berg.

(dpa)

Woidke: Über Frage der Impfpflicht erst später entscheiden

07:50
25.12.2021
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rät dazu, über die umstrittene Frage einer Impfpflicht für alle erst in einigen Wochen zu entscheiden. «Ab Ende Januar oder im Februar werden wir wissen, wo wir stehen - in Brandenburg und bundesweit», sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. «Dann wissen wir, ob eine Impfpflicht noch notwendig ist oder - viel besser - viele Menschen erkannt haben, dass sie ganz persönlich und freiwillig durch Impfen einen Beitrag zum Weg aus der Pandemie leisten können. Dieser Weg ist mir der liebste und täte unserem Gemeinwesen gut.»

Der Bundestag hatte am 10. Dezember eine Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken oder Pflegeheimen beschlossen. Um die Impfquote zu erhöhen, ist nun auch eine allgemeine Impfpflicht im Gespräch. Angedacht ist, dass der Bundestag ohne Fraktionszwang darüber abstimmt. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag über eine allgemeine Impfpflicht gesagt: «Ich bin nicht der Meinung, dass wir davon Abstand nehmen sollten.»

Auch Woidke hält Impfen für den Weg aus der Pandemie. Er verwies darauf, dass die Impfbereitschaft in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen sei. «Wir konnten unser wöchentliches Ziel von 160 000 Impfungen mehrfach deutlich übertreffen.» In Brandenburg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mehr als 1,6 Millionen Menschen bis zu zweimal geimpft, mit seiner Impfquote liegt das Land allerdings deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

«Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es schaffen können, diese Omikron-Variante nicht zum Worst-Case-Szenario werden zu lassen mit zehn Millionen Infizierten schon in der zweiten Januar-Woche, sondern die Kurve deutlich senken können - aber nur mit den geeigneten Maßnahmen und mit Verständnis in der Bevölkerung», sagte Woidke. Am 7. Januar will sich Kanzler Scholz erneut mit den Länderchefs treffen, um über die Pandemiebekämpfung zu beraten.

(dpa)

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