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Scholz: «Zwischenziel ist Impfquote von mindestens 80 Prozent»

19:32
21.12.2021
Die Bundesregierung strebt zeitnah eine Impfquote von mindestens 80 Prozent an. «Als nächstes Zwischenziel möchte ich eine Impfquote von mindestens 80 Prozent ansteuern. Und wenn wir das erreicht haben, müssen wir das nächste Ziel in den Blick nehmen», kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag nach den Beratungen von Bund und Ländern zur Pandemie-Lage an. «Impfen, Impfen, Impfen bleibt unser Ziel», sagte Scholz weiter.

Neben der Auffrischungsimpfung sei es nötig, dass sich möglichst viele Menschen im Land auch für eine Erst- und Zweitimpfung entschieden, erklärte Scholz. 73,5 Prozent der Deutschen hätten inzwischen mindestens eine Impfung, betonte Scholz. Diese Quote müsse im nächsten Schritt auf mindestens 80 Prozent steigen.

Das Risiko für nicht geimpfte Erwachsene, sich zu infizieren und schwer an Corona zu erkranken, steige mit der neuen Virusvariante noch einmal weiter, erklärte Scholz. «Deshalb mein Appell: Lassen Sie sich impfen zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz Ihrer Lieben und zum Schutz von uns allen!»

Fast 60 Millionen Menschen in Deutschland seien inzwischen vollständig geimpft, ohne dass es zu schweren Nebenwirkungen oder langfristigen Einschränkungen gekommen sei, betonte Scholz.

(dpa)

Scholz verteidigt Kontaktbeschränkungen als weitreichend

19:31
21.12.2021
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen verteidigt. «Was wir jetzt haben, ist sofortige Kontaktbeschränkung», sagte Scholz am Dienstag nach einer Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. «Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern um uns herum hat Deutschland weitreichende Kontaktbeschränkungen.» Scholz sagte: «Alles mögliche ist sehr beschränkt.» Er war gefragt worden, ob die Bundesregierung die jüngste Stellungnahme des Robert Koch-Instituts (RKI), das unter anderem sofortige Schließungen von Restaurants gefordert hatte, für Panikmache halte.

Scholz betonte, die Regierung habe sich von der Stellungnahme ihres wissenschaftlichen Expertenrats leiten lassen. Der Expertenrat hatte weniger schnelle und umfassende Maßnahmen gefordert, als dies Deutschlands oberste Seuchenbehörde RKI zwei Tage später tat. Scholz dankte dem Expertenrat. «Das hat auch gute Wirkung gehabt», sagte er. Seit der Ratsexpertise vom Sonntag sei in kürzester Zeit ein Konsens entwickelt worden. Er verstehe die Empfehlung des RKI «in dieser Linie».

(dpa)

Giffey: Können uns keine Impfpause über Feiertage erlauben

19:30
21.12.2021
Berlins neue Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey hat auf die Bedeutung der Corona-Impfkampagne auch über die kommenden Feiertage verwiesen. «Wir können uns beim Impfen keine Pause erlauben», sagte die SPD-Politikerin am Dienstag nach einer Schalte der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). «Die Impfkampagne muss auch über die Feiertage laufen.»

Berlin wolle diese Zeit nutzen. «Wir sind darauf angewiesen, dass dabei alle mithelfen». Sie hoffe, dass Impfzentren, Ärzte, mobile Impfteams mitmachten, dass es weiterhin auch «kreative Impfangebote» gebe, insbesondere für Kinder. «Es ist wichtig, dass wir alle Kräfte noch einmal zusammennehmen, auch gerade jetzt in diesen Tagen, um das Impfen weiter voranzubringen, das Boostern voranzubringen.»

Giffey war am Dienstagvormittag im Abgeordnetenhaus zur neuen Berliner Regierungschefin und Nachfolgerin von Michael Müller (SPD) gewählt worden.

(dpa)

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