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Omikron-Welle ante portas - Kabinett berät Corona-Lage

06:05
21.12.2021
Die Omikron-Variante des Coronavirus berge die Gefahr einer «explosionsartigen Verbreitung», warnt der Expertenrat der Bundesregierung. Die Pandemie beschäftigt auch die Landesregierung. Drohen noch strengere Beschränkungen?

Wie gefährlich ist die Omikron-Variante? Wie schnell wird sie sich ausbreiten? Ist ein neuer Lockdown erforderlich? Mit diesen Fragen muss sich die Landesregierung bei der letzten Kabinettssitzung vor Weihnachten am Dienstag beschäftigen. Im Anschluss (12.00 Uhr) wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gesundheitsminister Manfred Lucha (beide Grüne) die Öffentlichkeit informieren. Kretschmann wird am Dienstag zudem mit den anderen Regierungschefs der Länder und Kanzler Olaf Scholz (SPD) über verschärfte Corona-Beschränkungen beraten.

Das Landeskabinett will zudem eine Strategie für Sicherheit im Netz beschließen. Etwa 50 Mal pro Jahr soll demnach ein Lagebild zur Gefährdung im Cyberraum erstellt werden, heißt es in einer Vorlage des Innenministeriums. Darüber hinaus soll innovative Forschung gefördert werden, die Sicherheitsbehörden sollen personell wie technisch gestärkt werden, ebenso wie der Verbraucherschutz. IT-Experten der Landesverwaltung sollen zudem bei zivilen Unternehmen hospitieren und umgekehrt.

(dpa)

NRW-Innenminister Reul rät zu Notvorrat für Katastrophenfall

06:02
21.12.2021
Als Lehre aus der Corona-Pandemie und der Flut rät Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul für den Katastrophenfall zu einem Notvorrat. «Eine Hausapotheke, Kerzen, eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio, eine geladene Powerbank für das Handy, Mineralwasser und natürlich ein Lebensmittelvorrat für mehrere Tage sind sicher nicht verkehrt», sagte der CDU-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger (Dienstagsausgabe). Die Menschen müssten verstehen, dass Katastrophen «nicht nur irgendwo in der Welt, sondern auch jeden Tag hier bei uns» stattfinden könnten.

Zudem kündigte Reul an, den Katastrophenschutz, der früher «stiefmütterlich behandelt» worden sei, besser aufzustellen. «Ich werde sowohl die Struktur als auch die personelle Ausstattung der zuständigen Abteilung im Innenministerium verändern», sagte Reul. Er habe jetzt zusätzlich einen eigenen Haushaltstitel dafür eingerichtet.

(dpa)

Silvester 2021: Keine Raketen - aber Gag-Feuerwerk und Show-Knaller

06:02
21.12.2021
Menschenmassen am Brandenburger Tor, großer Lichtzauber am Himmel? Alles Fehlanzeige. Denn das Virus verdunkelt auch dieses Jahr die Neujahrsnacht. Trösten kann man sich mit vielen alten Bekannten.

Kaum ein Festtag ist von Corona wohl so umgekrempelt worden wie Silvester. Das Verkaufsverbot für Feuerwerk hatte für die gewohnten Fernsehmomente bereits in der vorigen Neujahrsnacht Folgen. Und auch nun heißt es: Keine Menschentrauben am Brandenburger Tor. Keine Raketen, die die Nacht zum Tag machen.

Stattdessen planen Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner bei der ZDF-Show «Willkommen 2022» ab 20.15 Uhr Liveschalten in die Wohnzimmer von Prominenten. Auftreten sollen die Musiker Michael Patrick Kelly, Bonnie Tyler und Marianne Rosenberg sowie Komiker Dieter Hallervorden. Das gewohnte große Publikum ist derweil angesichts der Corona-Lage nicht vorgesehen.

Die «Silvester Show mit Jörg Pilawa» ab 20.15 Uhr im Ersten wurde hingegen bereits im November aufgezeichnet. Die ARD verspricht «Hits für jeden Musikgeschmack und Partystimmung pur». An Pilawas Seite moderiert Francine Jordi das Spektakel zur Neujahrsnacht. Mit dabei: Rock-Legende Suzi Quatro, die Band Santiano, Sasha, Maite Kelly, die Prinzen, Johnny Logan, Andrea Berg, Peter Kraus und viele mehr.

Auch RTL setzt auf Partystimmung und bringt zur Primetime «Die ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Silvester-Party-Hits». Oliver Geissen begrüßt Scooter-Sänger H.P. Baxxter, Cascada-Frontfrau Natalie Horler und Schauspieler Martin Klempnow. «Sie starten zu einer musikalischen Zeitreise mit Megahits durch fünf Jahrzehnte. Und selbst Karl Lauterbach und Bushido sowie das Kult-Paar Olivia Jones und Uli Potofski enthüllen, wie sie Silvester feiern.»

Oder vielleicht doch etwas mit intellektuellem Anspruch? Arte zeigt die deutsche-französische Historienserie «Krieg der Träume». Die Dokumentation nimmt die Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 bis zum deutschen Überfall auf Polen 1939 in den Mittelpunkt. Inhaltlich folgt die Reihe den Schicksalen von Kindern, Frauen und Männern anhand ihrer Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Memoiren.

Sat.1 blickt auch zurück, aber ganz anders: Man schickt Show-Dino Jörg Draeger und seinen Klassiker «Geh aufs Ganze!» ins Rennen um die Zuschauer. Auf ProSieben blödelt sich unterdessen Bully Herbig durch den Comedy-Western «Der Schuh des Manitu - Extra Large» von 2001.

Apropos schräge Klassiker: Was wäre der Jahreswechsel ohne Bud Spencer und Terence Hill? Auf Kabel eins können sie wieder jede Menge Schabernack treiben und Kopfnüsse verteilen, unter anderem in der Komödie «Zwei sind nicht zu bremsen» aus dem Jahr 1978.

Zehn Jahre jünger ist die US-Klamotte «Die nackte Kanone» mit Leslie Nielsen, die zeitgleich auf RTLzwei läuft. Ein Schmankerl aus dem Jahr 2003 präsentieren Comedian Oliver Kalkofe und sein Kumpel Peter Rütten auf Tele5. In der Reihe «Die schlechtesten Filme aller Zeiten» läuft diesmal der Trashfilm «Der letzte Lude» mit Lotto King Karl.

(dpa)

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