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Fast 40 Prozent der Baden-Württemberger sind geboostert

20:30
20.12.2021
Im Südwesten haben fast 40 Prozent der Menschen bisher eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Mit 38,3 Prozent lag der Anteil nach Angaben des Landesgesundheitsamtes fast zehn Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Mehr als 3,5 Millionen Menschen hätten damit ihren Schutz erneuert. Der Anteil der vollständig Geimpften lag bei 77,4 Prozent - und wuchs binnen einer Woche nur um ein Prozent.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche lag am Montag bei 328,9 - nach 345,6 am Sonntag. Am Montag vergangener Woche hatte sie bei 429,4 gelegen. Bislang wurden 157 Fälle
der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Es wurden binnen eines Tages 49 weitere Corona-Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl stieg damit auf nun 12 620. Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen im Land sank im Vortagesvergleich um 19 auf 594.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Corona-Infizierten pro 100 000 Menschen und Woche, verharrte bei 4,66. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist in der Regel höher als in der Inzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Das Landesgesundheitsamt meldete am Montag 2052 weitere Corona-Fälle, damit erhöhte sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 974 453.

(dpa)

Iran plant erneut Corona-Einschränkungen wegen Omikron-Variante

19:53
20.12.2021
Der Iran will wegen der neuen Omikron-Variante erneut strenge Corona-Einschränkungen bis hin zum Lockdown einführen. «Wegen der neuen Omikron-Variante planen wir mit einem Umdenken im Corona-Krisenstab», sagte Gesundheitsminister Bahram Ejnollahi am Montag bei einem Krisentreffen in Teheran. Dies beziehe sich auf einen möglichen neuen Lockdown sowie auf die Entscheidung über die Schuleröffnungen. Auch die Krankenhäuser und Intensivstationen sollten sich schon im Vorfeld auf eine neue Welle von Infizierten einstellen, so der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.

Wegen der Wirtschaftskrise im Iran wollte die Regierung von Präsident Ebrahim Raisi erneute Beschränkungen eigentlich unbedingt vermeiden. Das Land steckt wegen der US-Sanktionen bereits in der schlimmsten Finanzkrise seiner Geschichte und weitere Einschränkungen würden die nur noch weiter verschärfen. Aber nachdem am Sonntag der erste Omikron-Fall im Iran bestätigt wurde, habe die Regierung nach Meinung von Gesundheitsexperten keine andere Wahl als erneut einen Lockdown zu verhängen.

Der Iran war bis Sommer dieses Jahres von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen, aber die Lage entspannte sich nach der Beschleunigung der Impfungen. Bislang sind 60 Prozent der fast 84 Millionen Iraner doppelt geimpft und auch die dritte Booster-Vakzinationen haben bereits begonnen. Seit dem Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden im Land über 130 000 Corona-Tote und fast 6,2 Millionen Infizierte registriert.

(dpa)

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