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Land verlängert Corona-Finanzhilfen für vier Universitätskliniken

14:24
17.12.2021
Baden-Württembergs Universitätskliniken erhalten vom Land wegen der anhaltenden Belastungen durch die Corona-Pandemie eine weitere Finanzspritze. Die Corona-Finanzhilfen werden verlängert, wie die «Heilbronner Stimme» und der «Südkuriers» (Samstag) unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage von Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) berichteten. Den vier Uni-Kliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm würden im kommenden Jahr insgesamt mehr als 260 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt, sagte auch ein Ministeriumssprecher am Freitag. Der Ministerrat will sich am kommenden Dienstag mit dem Thema befassen. Es gilt aber als sicher, dass er zustimmt.

Ziel sei, die «Zahlungsfähigkeit und den pandemiekonformen Krankenhausbetrieb» der vier Kliniken durch die Verlängerung der Corona-Finanzhilfen sicherzustellen, zitieren die Zeitungen Wissenschaftsministerin Bauer.

Den Universitätskliniken hatte das Land bereits im Frühjahr 2020 bis zu 615 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit diese den laufenden Betrieb sicherstellen und in den Ausbau von Intensivkapazitäten investieren können. Zu Beginn des laufenden Jahres wurden die Finanzhilfen bereits erstmals verlängert und bis zu 283,5 Millionen Euro für das Jahr 2021 zur Verfügung gestellt. Die bis zu 260,3 Millionen Euro für 2022 sollen aus den Rücklagen für durch die Pandemie verursachte Haushaltsrisiken kommen.

Laut Zeitungen hatten die Kliniken 2020 und 2021 die Mittel nicht vollständig abgerufen. Daher steht dem Land aus den vergangenen beiden Jahren noch Geld zur Verfügung.

(dpa)

Dänische Regierung will Theater, Kinos und Museen schließen

14:05
17.12.2021
Angesichts der stetig steigenden Corona- Neuinfektionen will die dänische Regierung das öffentliche Leben weiter beschränken. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kündigte am Freitag an, dass Museen, Theater, Kinos, Zoos, Vergnügungsparks und Veranstaltungslokale schließen sollen. Außerdem soll das Impfen und Testen intensiviert werden. Die neuen Maßnahmen müssen noch vom Pandemieausschuss des Parlaments bestätigt abgesegnet werden.

In Dänemark mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern wurden am Freitag 11 194 neue Corona-Fälle gemeldet. Mehr als ein Fünftel davon habe die Omikron-Variante, sagte Frederiksen. Insgesamt wurden seit Ende November in Dänemark 11 559 Omikron-Fälle festgestellt. 518 Menschen wurden im Krankenhaus behandelt. «Wir müssen weniger Menschen treffen und Abstand halten», appellierte die Regierungschefin.

Restaurants bleiben geöffnet, dürfen aber nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken und müssen um 23 Uhr schließen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Regierung beschlossen, die Schulkinder eine Woche früher in die Weihnachtsferien zu schicken.

(dpa)

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