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Verdacht auf Omikron-Infektion bei 38 Mitarbeitern einer Firma in NRW

17:15
16.12.2021
Bei 38 Mitarbeitern einer Firma in Nordrhein-Westfalen besteht ein Verdacht auf eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Das teilte das betroffene Unternehmen, der Caravanhersteller LMC im münsterländischen Sassenberg, am Donnerstag mit. Man könne zunächst noch keine Angaben machen, ob es sich um Verdachtsfälle oder sogar um bestätigte Fälle handele, sagte eine Sprecherin. Es war am Abend noch unklar, ob die sogenannte Gesamtgenomsequenzierung erfolgt war. Erst damit lässt sich Omikron zweifelsfrei nachweisen. Bei insgesamt 90 Mitarbeitern war das Coronavirus nachgewiesen worden, bei 38 von ihnen bestand ein Verdacht auf Omikron. Es seien ausschließlich milde Verläufe bekannt.

(dpa)

Schon sechs Corona-Fälle bei Real Madrid: Liga-Spiele fraglich

16:10
16.12.2021
Beim spanischen Tabellenführer Real Madrid fallen wegen eines massiven Corona-Ausbruchs vier weitere Fußball-Profis aus. Es handele sich um Marco Asensio, Gareth Bale, Andrij Lunin und Rodrygo, die positiv getestet worden seien, teilte der Club am Donnerstag mit. Auch der Co-Trainer und Sohn von Coach Carlo Ancelotti, Davide, habe sich angesteckt. Damit stieg die Zahl der Spieler, die im Team um Nationalspieler Toni Kroos wegen Corona ausfallen, bereits auf sechs. Am Vortag waren bereits Luka Modric und Marcelo positiv getestet worden.

Angesichts dieses Corona-Ausbruchs stünden die Liga-Spiele der Königlichen kommenden Sonntag gegen FC Cádiz vor heimischem Publikum und Mittwoch nächster Woche gegen Athletic Bilbao auf der Kippe, schrieb die Zeitung «Mundo Deportivo». Eine offizielle Mitteilung des Clubs oder der Liga zu diesen Spielen gab es zunächst nicht.

Allerdings kann Real Ausfälle noch wohl relativ leicht verkraften: Nach 17 Spielen führen die Madrilenen die Primera División mit 42 Zählern und acht Punkten Vorsprung vor Verfolger FC Sevilla an, der allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Titelverteidiger Atlético Madrid hat bereits 13 Punkte Rückstand und Erzrivale FC Barcelona sogar 18 Zähler weniger als Real. Beide haben 16 Spiele.

(dpa)

Experten halten Masken und Tests für wichtigsten Schutz in Schulen

15:13
16.12.2021
Das korrekte Tragen von Mund-Nase-Masken und regelmäßiges Testen sind nach Expertenansicht die wirksamsten Corona-Schutzmaßnahmen für Schulen. Das werde durch aktuelle Studien belegt, sagte am Donnerstag Eberhard Bodenschatz vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. «Nur durch Kombination von Masken, Lüften und Testen kann eine wirksame Prävention gelingen», erklärte Ulrich Pöschl vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Andere Mittel wie Lüften oder Luftreiniger ersetzen demzufolge das Tragen von Masken in der Pandemie nicht. Sie seien allerdings flankierend zum Schutz vor indirekten Infektionen sinnvoll, teilten am Donnerstag die beiden Max-Planck-Institute mit.

Die Masken sollten von allen während des gesamten Unterrichts getragen werden, möglichst auch von Lehrern, da diese häufig und laut sprechen und damit einen besonders großen Anteil von Tröpfchen und Atemluftaerosolen verursachen. FFP2-Masken seien besonders wirksam, der Mindeststandard sei medizinischer Mund-Nasen-Schutz. Die Masken müssten Mund und Nase vollständig bedecken und möglichst dicht sitzen, um einen guten Schutz zu bieten.

Regelmäßiges Lüften sei wichtig für einen wirksamen Abtransport von Atemluftaerosolen, was sich durch CO2-Messungen überprüfen lasse. Im Mittel sollte in einer Unterrichtsstunde ein CO2-Wert von 1000 ppm (Parts per Million) nicht überschritten werden. Abluftventilatoren sorgen demnach für einen wirksamen Abtransport von Atemluftaerosolen und seien gut für das Raumklima.

Mobile Luftreiniger können den Experten zufolge zwar die Aerosolkonzentration verringern, erneuern aber nicht die Raumluft. Sie seien daher nur unterstützend als zusätzliche Maßnahme sinnvoll. «Der Betrieb mobiler Luftreiniger ersetzt nicht die Notwendigkeit, im Unterricht weiterhin regelmäßig zu lüften und Masken zu tragen», hieß es.

An dem Empfehlungspapier haben 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von zwölf Einrichtungen in Deutschland und Österreich mitgearbeitet.

(dpa)

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