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Jugendmediziner: Schulen können zur Corona-Kontrolle beitragen

14:39
16.12.2021
Schulen können nach Einschätzung eines Kinder- und Jugendmediziners zur Kontrolle des Corona-Virus beitragen - wenn dort konsequent Masken getragen und weitere Schutzmaßnahmen befolgt werden. Das sagte der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik Köln, Jörg Dötsch, am Donnerstag in Berlin. Kinder könnten sich sowohl in Schulen als auch in Haushalten anstecken, sagte Dötsch.

Der Experte nannte beispielhaft Nordrhein-Westfalen, wo es nach den Sommer- und nach den Herbstferien an den Schulen zunächst viele Infektionen gegeben habe, weil Kinder das Virus von daheim mitgebracht hätten. Die Lage habe sich dann aber wieder beruhigt, wie Test an den Schulen gezeigt hätten.

Ferner rief Dötsch die Eltern dazu auf, ihre 12- bis 17-jährigen Kinder uneingeschränkt zu impfen. Eltern von 5- bis 11-Jährigen könnten ihre Kinder ohne Bedenken impfen. Wenn sie aber selbst zögerlich sind, sollten sie nicht gedrängt werden. Besonders wichtig sei die Impfung auch in dieser Altersgruppe aber für Kinder mit Vorerkrankungen.

(dpa)

Portugal revanchiert sich und bietet Deutschland Corona-Hilfe an

14:37
16.12.2021
Portugal hat Deutschland Medienberichten zufolge Hilfe bei der Versorgung von Corona-Patienten angeboten. «Portugal hat seine Bereitschaft bekundet, Deutschland bei der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie zu unterstützen, sei es durch die Aufnahme von Patienten auf Intensivstationen in Portugal oder durch die Entsendung eines Ärzteteams und von Krankenpflegern nach Deutschland», zitierte die Zeitung «Público» einen Sprecher des Außenministeriums in Lissabon.

Das Land mit einer der höchsten Impfquoten der Welt wolle sich damit für deutsche Hilfe Anfang des Jahres bei der Behandlung von Corona-Patienten erkenntlich zeigen. Die deutsche Seite prüfe das Hilfsangebot, habe der Sprecher hinzugefügt. Eine Reaktion wurde bis Donnerstag zunächst nicht bekannt.

Vergangenen Februar hatte Deutschland Soldaten der Bundeswehr auf Bitten Portugals nach Lissabon entsandt. Das Gesundheitssystem des Landes war damals von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Die Ärztinnen und Ärzte sowie weiteres medizinisches Personal hatten in dem Hospital da Luz in Lissabon auf einer Intensivstation bei der Behandlung von Corona-Patienten geholfen. Insgesamt zwei Teams der Bundeswehr waren nacheinander bis Ende März in Portugal im Einsatz gewesen.

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt zwar auch in Portugal und die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei fast 280. Aber wegen der hohen Impfquote von fast 89 Prozent der Bevölkerung ist die Lage in den Krankenhäusern nicht so dramatisch wie derzeit in Deutschland.

(dpa)

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