Letztes Update:
20211215184106

Ab Sonntag allgemeine Testpflicht für Griechenlandreisende

17:05
15.12.2021
Wer nach Griechenland reist, muss künftig bei der Einreise unabhängig vom Impfstatus einen negativen aktuellen PCR-Test vorweisen. Ursprünglich hatte die Regierung diese Maßnahme nur für Reisende aus Großbritannien und Dänemark vorgesehen, um die Ausbreitung der Corona-Variante Omikron zu verhindern. Nun wurde die Testpflicht jedoch auf alle Einreisenden ausgeweitet, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Maßnahme tritt am Sonntag um 6.00 Uhr in Kraft. In Griechenland gibt es bisher zehn offiziell bestätigte Fällen von Omikron.

(dpa)

Lauterbach äußert sich zu Bemühungen um mehr Corona-Impfstoff

17:04
15.12.2021
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will sich am Donnerstag (15.00) zu den Bemühungen für mehr Corona-Impfstoff zum Start ins neue Jahr äußern. Der SPD-Politiker hatte nach einer Inventur zum Amtsantritt von mangelnden Dosen für das erste Quartal gesprochen - vor allem für Auffrischungsimpfungen, die auf breiter Front weitergehen sollen. Der Bund will nun, wie am Mittwoch bereits bekannt wurde, für 2,2 Milliarden Euro rund 92 Millionen zusätzliche Dosen kaufen.

Weiteres Thema in der Bundespressekonferenz sollen Kinderimpfungen sein. Es ist der erste gemeinsame Auftritt des neuen Ministers mit dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. Lauterbachs Vorgänger Jens Spahn (CDU) hatte regelmäßig gemeinsam mit Wieler über die Entwicklung der Pandemie informiert.

(dpa)

Praxis soll unwirksame Substanz als Corona-Impfung verabreicht haben

16:54
15.12.2021
Eine Arztpraxis im Bodenseekreis soll Impfungen gegen das Coronavirus mit einer womöglich unwirksamen Substanz vorgenommen haben. Die Polizei in Ravensburg und die Staatsanwaltschaft in Konstanz bestätigten am Mittwoch, dass entsprechende Ermittlungen geführt werden. Bei einer richterlich genehmigten Durchsuchung der betroffenen Arztpraxis, sollen Polizeibeamte Beweismittel sichergestellt haben, wie es in einer Mitteilung heißt.

Zuvor hatte der «Südkurier» über den schwerwiegenden Verdacht berichtet. In dem Blatt hieß es am Mittwoch, es seien etwa 500 Patienten betroffen. Eine konkrete Zahl wollte der Polizeisprecher zunächst nicht nennen. Ihm zufolge wurden die betroffenen Menschen vom zuständigen Gesundheitsamt angeschrieben, informiert und gewarnt. Die Fachleute haben Betroffenen geraten, schnellstmöglich testen zu lassen, ob bei ihnen Antikörper gegen das Virus vorhanden sind.

Die Behörden waren auf den Fall aufmerksam geworden, nachdem bei drei Patienten trotz Erst- und Zweitimpfung keine Antikörper gegen das Virus nachgewiesen werden konnten und es keine nachvollziehbaren medizinischen Gründe dafür gegeben habe. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen sich der oder die Betreiber der Praxis mindestens wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, hieß es.

(dpa/lsw)

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