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20211215051947

Krankenhausverband für allgemeine Impfpflicht

05:07
15.12.2021
Die Krankenhäuser im Südwesten unterstützen die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. «Das ist aus unserer Sicht die einzige Möglichkeit, die Pandemie in den Griff zu bekommen», sagte der Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, Matthias Einwag, der Deutschen Presse-Agentur.

Es gelte, vor allem vulnerable Gruppen, etwa Senioren, zu immunisieren. Überzeugung sei zwar besser als Zwang. Aber trotz aller Aufklärungsbemühungen sei noch immer ein knappes Drittel der Menschen ungeimpft.

Für rabiate Impfgegner habe er keinerlei Verständnis, sagte Einwag in Stuttgart. Bereits beschlossen ist die Impfpflicht für Personal in Kliniken und Pflegeheimen.

(dpa)

RKI registriert 51 301 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 353,0

05:03
15.12.2021
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 353,0 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 375,0 gelegen, vor einer Woche bei 427 (Vormonat: 319,5).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI nun binnen eines Tages 51 301 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 69 601 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 453 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 527 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 613 730 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,21 (Montag 5,17) an. Die Zahl der Genesenen bezifferte das Institut am Mittwoch auf 5 559 700. An oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 starben demnach 106 680 Menschen.

(dpa)

Italien weitet Corona-Impfpflicht aus

04:01
15.12.2021
In Italien gilt ab dem heutigen Mittwoch eine erweiterte Corona-Impfpflicht. Das Personal an Schulen, in der Verwaltung des Gesundheitsbereichs, bei der Polizei, dem Militär und den Rettungskräften muss sich gegen Covid-19 immunisieren, um zur Arbeit gehen zu dürfen.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte sich Ende November auf die Erweiterung geeinigt. Bislang galt die Impfpflicht lediglich beim Gesundheitspersonal.

Die Belegschaft in den Krankenhäusern braucht mit der Ausweitung nun die Booster-Impfung. Mit dem Ablauf der Corona-Impfzertifikate nach neun Monaten ist auch für die übrigen zur Impfung verpflichteten Arbeitnehmer eine Auffrischung notwendig. Eine Ausnahme gilt lediglich für Menschen, für deren Gesundheit die Impfung nachweislich eine Gefahr bedeuten würde.

Wer sich nicht an die Impfpflicht hält, muss mit einer Suspendierung und Lohnverzicht rechnen. Wer ungeimpft arbeitet, dem droht außerdem eine Geldstrafe zwischen 600 und 1500 Euro. Für Kontrollen zur Einhaltung der neuen Regeln sind die Führungskräfte der jeweiligen Einrichtungen zuständig. Geschieht das nicht, droht ebenfalls eine Strafe zwischen 400 und 1000 Euro.

Italiens Regierung hatte bereits am 6. Dezember in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel eingeführt. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann seitdem beispielsweise nicht mehr innen in Restaurants essen, in Diskotheken oder ins Fußballstadion gehen. Im öffentlichen Personennahverkehr trat außerdem die 3G-Regel in Kraft. Ab Mitte Dezember sollen sich außerdem Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren gegen Covid-19 immunisieren lassen können.

(dpa)

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