Die Belange von Kindern müssen nach Aussage von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger in der Pandemie-Politik künftig stärker berücksichtigt werden.
Zum ersten Treffen des neuen Corona-Expertenrats der Ampel-Regierung an diesem Dienstag sagte die FDP-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur, der Regierung sei es wichtig gewesen, das Gremium interdisziplinär und breit aufzustellen. Hervorzuheben sei die stärkere Einbindung von ausgewiesenen Experten der Kinder- und Jugendmedizin.
Stark-Watzinger nannte Jörg Dötsch, den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und Reinhard Berner, Direktor der Kinderklinik an der Uniklinik Dresden. «Kinder und Jugendliche leiden unter dieser Pandemie besonders. Ihre Belange müssen künftig stärker berücksichtigt werden. Das gilt vor allem mit Blick auf ihre Bildung und damit ihre Chancen.»
In dem Expertengremium, das die neue Regierung ab jetzt beraten soll, sind auch die Virologen Christian Drosten, Hendrik Streeck und Melanie Brinkmann, der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, die Physikerin Viola Priesemann und der Intensivmediziner Christian Karagiannidis vertreten.