Letztes Update:
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Coronavirus-Ausbruch nach 2G-Plus-Tanzfest

19:46
13.12.2021
Bei einem Tanzfestival in Münster (Nordrhein-Westfalen) hat es trotz 2G-Plus-Regelung einen Coronavirus-Ausbruch gegeben. Das Amt für Kommunikation der Stadt sprach dabei am Montag auch von drei bereits bestätigten Fällen der neuen Omikron-Variante. Allerdings blieb zunächst unklar, ob diese Fälle tatsächlich durch Genomsequenzierung bestätigt wurden. Für eine entsprechende Nachfrage war das Amt am Montagabend nicht erreichbar. Obwohl nur Geimpfte und Genesene an der Veranstaltung teilnehmen durften, die zusätzlich einen gültigen negativen Test vorweisen konnten, sei nach einer dreitägigen Tanzveranstaltung Anfang Dezember bei mindestens 14 Teilnehmenden eine Corona-Infektion festgestellt worden.

Weshalb es zur Ansteckungsserie kam und wie viele Personen darüber hinaus betroffen seien, werde nun ermittelt. Nur wenige der insgesamt bis zu 134 auch internationalen Teilnehmer kommen dabei aus Münster. Alle seien zu einem PCR-Test aufgefordert worden. Unter den 14 bislang bekannten Infizierten wohnen zwei in Münster.

(dpa)

Ministerium: Boosterimpfung in NRW schon nach vier Wochen möglich

19:07
13.12.2021
In Nordrhein-Westfalen können sich die Bürger in den Impfstellen von Kommunen und Kreisen künftig bereits nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus holen. Das hat das Gesundheitsministerium in Düsseldorf am Montag in einem Erlass geregelt. Die «Siegener Zeitung» hatte zuvor berichtet. Auch Personen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als fünf Monate zurückliegt, dürfen demnach nicht mehr abgewiesen werden.

(dpa)

Landesbischof: Kirche kann Vertrauen bei Corona-Skeptikern stärken

18:15
13.12.2021
In der angespannten Corona-Lage mit Leugnern und Ausschreitungen kann die Kirche aus Sicht des evangelischen Landesbischofs von Baden zur Besänftigung beitragen. Dabei gehe es vor allem um Vertrauen, sagte Jochen Cornelius-Bundschuh am Montag in Karlsruhe. «Es ist sehr, sehr wichtig, auf die Menschen zuzugehen.»

Eine Reihe von Kirchen habe in den vergangenen Wochen für Impfaktionen geöffnet. «Wir erleben, dass das hilfreich ist.» Aufgabe sei es, Vertrauen zu stabilisieren, Menschen klarzumachen, dass sie getragen sind, und ihnen ein Stück weit Angst zu nehmen.

«Wir wissen, das bestimmte Gruppen von Corona-Leugnern das nicht wollen», räumte der Landesbischof ein. Das sei nicht der Bereich, wo Kirche hilfreich sein könne, sagte Cornelius-Bundschuh. Aber all jenen, die eine Perspektive hätten, müsse man Brücken bauen. «Für die sind wir in ganz besonderer Weise verantwortlich.»

Der 64-Jährige bekräftigte noch einmal, wie wichtig das Impfen gegen das Coronavirus sei. Nichtsdestotrotz rechtfertigte er den Ansatz der Landeskirche, Weihnachtsgottesdienste auch ohne 2G-Regeln oder ähnliches zu erlauben, sofern Vorgaben aus dem Vorjahr wie Maskenpflicht und Mindestabstände von zwei Metern eingehalten werden. Es solle weiterhin ein freier Zugang ermöglicht werden, sagte er.

Ansonsten sollen Weihnachtsgottesdienste unter den in Baden-Württemberg geltenden Bedingungen stattfinden: sprich für Geimpfte und Genesene, die je nach Inzidenz in der Region auch einen aktuellen negativen Test vorweisen müssen. Beide Varianten - «0G und 2G» - bezeichnete Cornelius-Bundschuh als sicher.

(dpa/lsw)

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