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Nagelsmann lobt Kimmich: «Heft des Handelns in die Hand genommen»

12:27
13.12.2021
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hat begrüßt, dass Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich nach wochenlangem Schweigen sein Umdenken zur Corona-Impfung publik gemacht hat. «Ich finde es grundsätzlich gut, dass er gesprochen hat, dass er ein bisschen ausgeholt hat über seine Gefühle und Gedanken», sagte Nagelsmann am Montag in der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel des FC Bayern München am Dienstagabend (18.30 Uhr) beim VfB Stuttgart.

«Er hat das Heft des Handelns in die Hand genommen», lobte der 34 Jahre alte Coach. Der 26-jährige Kimmich hatte am Sonntag in einem ZDF-Interview angekündigt, sich nun doch impfen lassen zu wollen.

Kimmich musste als ungeimpfte Kontaktperson zuletzt zweimal in Quarantäne. Nach einer anschließenden Infektion mit dem Virus verzögert sich aktuell sein Comeback beim deutschen Meister wegen Lungenproblemen nach der Covid-Erkrankung. Frühestens im neuen Jahr kann der Mittelfeldspieler wieder zum Einsatz kommen.

«Es war für mich einfach schwierig, mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen. Deshalb war ich auch so lange unentschlossen», sagte Kimmich zur Impfung. Er äußerte aber auch, dass er die heftige Debatte um seine Impfbedenken als «völlig überzogen und teils gar gefährlich» empfunden habe. «Da wurden einfach Grenzen überschritten.»

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hieß das Impf-Umdenken des Nationalspielers gut. «Wir haben die Corona-Thematik so gut wie durch», sagte er am Montag. Kimmichs Teamkollege Jamal Musiala hatte sich zuletzt impfen lassen. Auch beim genesenen Angreifer Serge Gnabry war jüngst von einer Impfung gegen Corona berichtet worden.

(dpa)

Zahl der Krankenhausbehandlungen rückläufig - mehr Intensivbetten

12:26
13.12.2021
Weniger Behandlungen, mehr Intensivbetten: Im Jahr 2020 sind in Baden-Württemberg deutlich weniger Menschen in den Krankenhäusern stationär versorgt worden als im Jahr zuvor. Die Zahl der verfügbaren Intensivbetten habe sich zugleich erhöht, teilte das Statistische Landesamt am Montag mit.

Demnach wurden 1,88 Millionen Patienten im vergangenen Jahr vollstationär behandelt. Dies sei ein Rückgang um fast 267 000 Fälle (−12,4 Prozent) gegenüber dem Jahr 2019. Die durchschnittliche Verweildauer je Patient im Krankenhaus blieb im ersten Jahr der Corona-Pandemie den Angaben zufolge mit 7,2 Tagen konstant.

Insgesamt wurden im Jahr 2020 von den Krankenhäusern im Südwesten 13,5 Millionen stationäre Behandlungstage gemeldet. Dies waren 1,9 Millionen Behandlungstage weniger als 2019.

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt 2020 in baden-württembergischen Krankenhäusern aufgestellten Betten lag nach der Auswertung mit rund 54 200 zwar um 1200 Betten niedriger als 2019. Die Zahl der Intensivbetten stieg nach vorläufigen Angaben im Jahresdurchschnitt aber um 219 auf 3000 Intensivbetten.

(dpa)

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