Letztes Update:
20211209150920

Kinder-Impfung bei Vorerkrankung empfohlen - möglich auch ohne

14:10
09.12.2021
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können, hieß es ausdrücklich in einer Mitteilung des Expertengremiums vom Donnerstag zu einem Beschlussentwurf. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.

(janö)

Eberl: Gefälschte Impfpässe «kein Problem des Fußballs»

13:29
09.12.2021
Auch Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl will sich nicht zu den Hintergründen der Trennung von einem Physiotherapeuten äußern. «Wir haben einen Mitarbeiter entlassen. Der Rest ist zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer», sagte Eberl am Donnerstag. Zuvor war ein Ermittlungsverfahren der Polizei gegen den Mitarbeiter der Borussia bekanntgeworden.

Die «Sport Bild» hatte berichtet, dass sich der Club von dem Physiotherapeuten getrennt habe und dass dieser verdächtigt werde, einen gefälschten Impf-Ausweis zu haben. Die Borussia hatte schon am Mittwoch ohne Angaben von Gründen nur die Trennung bestätigt.

Die Polizei hatte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bestätigt, dass wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt werde. Vor mehr als zwei Wochen war Cheftrainer Markus Anfang beim Zweitligisten Werder Bremen zurückgetreten, weil die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein gefälschtes Impfzertifikat aufgenommen hatte.

Unabhängig vom Fall bei der Borussia, wie Eberl betonte, sprach der Sportchef der Gladbacher bei gefälschten Impfzertifikaten im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie von einem «generellen Problem» in Deutschland. «Das ist kein Problem des Fußballs. Im Gegenteil. Das Problem haben wir alle zusammen, und das können wir auch nur alle gemeinsam lösen», sagte Eberl.

(janö)

Nach Corona-Infektion: Kein Kimmich-Comeback vor Weihnachten

12:05
09.12.2021
Der FC Bayern München muss auch die englische Woche zum Jahresausklang in der Fußball-Bundesliga ohne Nationalspieler Joshua Kimmich bestreiten. Das teilte der Tabellenführer am Donnerstag mit. Der Impfzauderer hatte sich zuvor nach einer Corona-Infektion freitesten können. Nach insgesamt einem Monat in Quarantäne - zunächst als Kontaktperson, dann als Infizierter - wollte er ursprünglich an diesem Samstag im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 sein Comeback im Team des Rekordmeisters feiern.

«Ich freue mich, dass meine corona-bedingte Quarantäne beendet ist. Mir geht es sehr gut, allerdings kann ich aufgrund von leichten Infiltrationen in der Lunge aktuell noch nicht voll trainieren», äußerte der 26-jährige Kimmich in einer Mitteilung des FC Bayern. Es gibt verschiedene Formen einer Infiltration. Dabei handelt es sich um das Eindringen fester oder flüssiger Substanz in biologisches Gewebe.

Er werde zunächst ein Aufbautraining absolvieren, teilte Kimmich weiter mit: «Ich kann es kaum abwarten, im Januar wieder voll mit dabei zu sein.» Das erste Spiel im neuen Jahr bestreiten die Bayern am 7. Januar zum Rückrundenstart gegen Borussia Mönchengladbach.

Kimmich fehlt den Bayern zum Jahresabschluss damit gegen Mainz sowie auswärts beim VfB Stuttgart (14. Dezember) und nochmals drei Tage später im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Letztmals stand er für die Bayern beim 2:1 gegen den SC Freiburg am 6. November auf dem Platz. Seitdem verpasste er fünf Pflichtspiele. Zuerst musste er als ungeimpfte Kontaktperson des infizierten Teamkollegen Niklas Süle in Quarantäne. Dann infizierte er sich selbst mit dem Coronavirus.

(dpa)

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