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20211209102125

RKI registriert 70 611 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 422,3

09:36
09.12.2021
Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 422,3 an.

 Am Vortag hatte der Wert bei 427 gelegen, vor einer Woche bei 439,2 (Vormonat: 213,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 70 611 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 73 209 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 465 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 362 232 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 5,79 an (Dienstag: 5,45). Die Zahl der Genesenen lag am Donnerstag bei 5 278 300. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104 512.

(dpa)

Wüst: "Medikamenten-Strategie" als weitere Säule neben Impfung

08:51
09.12.2021
Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) hat sich mit Blick auf die Corona-Pandemie für eine Medikamenten-Strategie ausgesprochen.

Er wolle an diesem Donnerstag bei der Ministerpräsidentenkonferenz auch ein Stück nach vorne schauen, sagte der Vorsitzende der Länderrunde im ARD-«Morgenmagazin». «Es gibt immer mehr Medikamente, die in der Zulassung sind, die verfügbar werden. Auch darüber würde ich gerne heute diskutieren. Wir brauchen eine von Bund und Ländern abgestimmte Medikamenten-Strategie.» Im TV-Sender Bild nannte Wüst eine solche Strategie eine weitere Säule neben den Impfungen.

Von größeren Reisen zu Weihnachten im In- und Ausland rät Wüst ab. In der ARD sagte er: «Nicht alles, was man darf, ist auch klug.» Wüst fügte hinzu: Da «wäre ich eher zurückhaltend».

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) hatte angekündigt, er wolle in der Runde über Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte in der Zeit nach Weihnachten sprechen. Es komme darauf an, was Herr Weil sich unter einer solchen Weihnachtsruhe vorstelle, sagte Wüst am Donnerstag. «Ich bin offen für das Gespräch.»

Die Regierungschefs und -chefinnen der Länder beraten ab 14.30 Uhr in einer Video-Schalte über aktuelle bundes- und europapolitische Themen. Anders als beim außerordentlichen Bund-Länder-Gipfel vor einer Woche soll es bei dieser regulären Ministerpräsidentenkonferenz nicht ausschließlich um die Corona-Krise gehen, sondern - wie normalerweise üblich - um eine breitere Themenpalette.

(dpa)

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