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Zahl von Corona-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt

13:54
05.12.2021
Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt.

Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht. Die Behörden riefen alle Menschen auf, sich zu melden, die nach dem 26. November noch das Restaurant in Oslo besucht haben. Nach FHI-Angaben vom Samstag gab es insgesamt 19 Omikron-Fälle in Norwegen, darunter vier Menschen, die aus Südafrika eingereist waren.

In Dänemark breitet sich die Omikron-Variante mittlerweile rasch aus. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Sonntag mitteilte, sind bisher 183 Fälle bekannt. SSI-Chef Henrik Ullum zeigte sich besorgt. Es gebe nun Infektionen, die nicht aus Reisen zurückzuführen seien.

(dpa)

Immer mehr spanische Regionen bestehen auf 3G-Regel

12:43
05.12.2021
Ausgehen, Tanzen oder zu einem Konzert - in immer mehr spanischen Regionen ist dies wegen steigender Corona-Zahlen nur noch mit 3G möglich. Auch auf Mallorca oder den Kanaren-Inseln muss bald immer öfter durch Vorlage eines «Covid-Passes» nachgewiesen werden, dass man geimpft, genesen oder frisch getestet ist. Auf Mallorca ist dies in Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen seit Samstag bereits Pflicht. Über strengere Maßnahmen wie 2G (geimpft oder genesen), 2G plus (zusätzlich Testpflicht) oder gar Impfpflicht wird kaum diskutiert.

Bereits neun der siebzehn autonomen Gemeinschaften des Landes, die in etwa deutschen Bundesländern entsprechen, sowie die autonome Stadt Melilla in Nordafrika haben den «Covid-Pass» eingeführt oder zumindest beschlossen, wie der staatliche TV-Sender RTVE am Sonntag berichtete. Dazu gehören Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona, nicht aber die Hauptstadtregion Madrid, deren konservative Regierung Corona-Einschränkungen kritisch sieht.

Auf den Kanaren mit Teneriffa und Gran Canaria gilt von Freitag an 3G auf freiwilliger Basis. Die Inhaber von Restaurants, Bars und anderen Einrichtungen dürfen dann die Vorlage eines «Covid-Passes» verlangen - müssen es aber nicht. Wer jedoch 3G anwendet, ist im Gegenzug von Beschränkungen bei der Zahl der zugelassenen Besucher befreit.

Auf Mallorca handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen. Die Pflicht zur Vorlage des «Covid-Passes» galt bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen. Regierungssprecher Iago Negueruela betonte, die Einhaltung werde streng kontrolliert. Es drohen Geldstrafen bis zu 600 000 Euro.

Die Corona-Zahlen sind in Spanien mit einer Impfquote von rund 80 Prozent - davon zwölf Prozent mit Drittimpfung - wieder deutlich gestiegen, jedoch nicht so stark wie in Deutschland. Landesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - bei fast 140. Auf den Balearen mit Mallorca beträgt der Wert 152, auf den Kanaren 115 und in Katalonien 156. Auch mehrere Fälle der Omikron-Variante wurden registriert. Die Lage in den Krankenhäusern ist jedoch relativ entspannt.

(dpa)

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