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20211107074629
Kapitel

Samstag, 6. November

Knapp 70 Prozent der Bürger mindestens einmal gegen Corona geimpft

10:46
06.11.2021
57,9 Millionen Menschen in Deutschland - 69,7 Prozent - sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervor. 55,8 Millionen (67,1 Prozent) sind vollständig geimpft. Demnach wurden am Freitag rund 228 000 Impfdosen verabreicht. 2,7 Millionen Menschen haben zusätzlich bereits eine Auffrischungsimpfung, einen sogenannten Booster, erhalten. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen.

Beim Stand der Covid-19-Impfungen gibt es weiterhin erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 81,4 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Bis auf Sachsen (59,2 Prozent) haben alle Bundesländer die 60-Prozent-Marke geschafft. Bremen zählt mit 78,7 Prozent ebenfalls den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Sachsen ist hier mit 57,1 Prozent am Ende der Rangliste.

(dpa)

UN-Klimakonferenz: Trotz Corona ist Glasgow größte COP aller Zeiten

10:26
06.11.2021
Die Weltklimakonferenz in Glasgow dürfte trotz aller Hürden wegen der Corona-Krise das größte derartige UN-Treffen aller Zeiten sein. Zu diesem Schluss kommen die auf Klimathemen spezialisierten Journalisten von Carbon Brief nach einer Auswertung der vorläufigen Anmeldungen. Offiziell registriert wurden demnach 39 509 Delegierte - fast doppelt so viele wie bei der letzten Klimakonferenz 2019 in Madrid. Zwar dürfte die tatsächliche Teilnehmerzahl am Ende niedriger liegen, weil manche Delegationen - etwa aus Afghanistan, Samoa und Vanuatu - doch nicht anreisten. Doch ist der Abstand zu bisher größten COP (Conference of the Parties - Konferenz der Vertragsparteien), dem Treffen 2015 in Paris (30 372), so groß, dass der Rekord locker geknackt werden dürfte.

Die größten Delegationen entsandten demnach Brasilien (479), die Türkei (376), die demokratische Republik Kongo (373), Ghana (337) und Russland (312). Auch bei den zugelassenen Journalisten gab es mit 3781 Akkreditierungen einen historischen Rekord.

Die hohe Teilnehmerzahl kombiniert mit strengen Corona-Kontrollen ist laut Beobachtern auch ein Grund für die teils extrem langen Warteschlangen vor dem Konferenzgelände, das für die Dauer der COP26 Hoheitsgebiet der Vereinten Nationen ist.

In Schottland ringen rund 200 Staaten darum, wie das Ziel noch erreicht werden kann, die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß von maximal 1,5 Grad zu begrenzen. Geplantes Ende der Konferenz ist der 12. November.

(dpa)

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