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Stiftung Patientenschutz: Nie war Hin und Her bei Corona größer

14:01
01.11.2021
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Bund und Ländern maximale Planlosigkeit im Kampf gegen die wieder verstärkte Ausbreitung von Corona vorgeworfen. «Niemals war das Hin und Her in der Pandemie größer als zurzeit», sagte Vorstand Eugen Brysch am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Denn ein Corona-Radar fehlt. So steuern Bund und Länder die Pandemie-Maßnahmen im Blindflug», sagte der Stiftungsvorstand. «Da ist es kein Zufall, dass mit widersprüchlichen Vorschlägen Deutschland gerade planlos in die nächste Welle rutscht.»

Hintergrund ist, dass der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein Bund-Länder-Treffen für mehr Auffrischimpfungen gefordert hatte, dies bei den Ländern aber teils auf Ablehnung stößt. Keine Angaben konnte die Bundesregierung darüber machen, wie viele Impfzentren in den Ländern überhaupt noch in Betrieb sind. 

(dpa)

Wolfsburg nach Quarantäne wieder mit Weghorst: «Null Risiko eingehen»

14:01
01.11.2021
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg kann im wichtigen Champions-League-Heimspiel gegen Red Bull Salzburg wieder seinen Torjäger Wout Weghorst einsetzen. Der Niederländer hat seine zweiwöchige Quarantäne nach einem positiven Coronatest hinter sich.

Trainer Florian Kohfeldt ließ jedoch noch offen, ob Weghorst am Dienstagabend (18.45 Uhr/DAZN) bereits direkt wieder in der Startelf stehen wird. «Er hat gestern trainiert, das sah ordentlich aus. Aber wir müssen abwarten, wie er reagiert», sagte der neue VfL-Coach am Montag. «Es ist schon so, dass der natürliche Weg eher ein Teileinsatz wäre. Ich werde mich da komplett auf die medizinische Abteilung verlassen und null Risiko eingehen. Wir haben am Wochenende bewiesen, dass wir in der Offensive auch andere Optionen haben.» Als Ersatz im Angriff bietet sich weiterhin Lukas Nmecha an.

Die Wolfsburger gehen in der Gruppe G als Tabellenletzter mit fünf Punkten Rückstand auf den österreichischen Meister in die letzten drei Vorrunden-Spiele. Die ersten Zwei erreichen das Achtelfinale. «Die Situation in der Gruppe ist für mich nicht aussichtslos», sagte Kohfeldt. «Aber das ist morgen ein Spiel, in dem es sehr hilfreich wäre, drei Punkte hierzubehalten, um immer noch die Chance zu haben, nach Weihnachten die Champions-League-Hymne zu hören.»

(dpa)

Nagelsmann freut sich auf Stadion-Rückkehr: Corona-Tests negativ

13:03
01.11.2021
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann ist froh, dass er seine Mannschaft im Champions-League-Heimspiel gegen Benfica Lissabon aller Wahrscheinlichkeit nach wieder im Stadion betreuen kann. «Ich freue mich sehr darauf, dass ich wieder an die Linie darf», sagte Nagelsmann am Montag. Die letzten Corona-Schnelltests seien schon negativ gewesen. Jetzt muss auch noch eine PCR-Testung am Dienstag vor dem Spiel am Abend (21.00 Uhr/Prime Video) negativ ausfallen. «Ich fühle mich gut», berichtete der 34-Jährige am Montag bei der Video-Pressekonferenz zum Spiel noch aus der häuslichen Quarantäne.

«Er ist gesund. Er ist zurück. Wir sind glücklich, dass er wieder da sein kann auf der Bank», sagte Außenverteidiger Alphonso Davies zur auch von der Mannschaft ersehnten Rückkehr des Cheftrainers. Das Abschlusstraining am Montag leitete noch Co-Trainer Dino Toppmöller.

Nagelsmann will mit dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel vorzeitig mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister ins Achtelfinale einziehen, wie er sagte. Auch ein Unentschieden würde dafür schon ausreichen. Bei der Aufstellung wird er auch das Bundesliga-Topspiel gegen den Tabellendritten SC Freiburg am Samstag im Blick haben. Er wolle «die Belastung verteilen», kündigte er an. «Es sind beides wichtige Spiele», sagte er mit Blick auf Lissabon und Freiburg.

Nagelsmann hat bislang vier Partien wegen Corona im Stadion verpasst, darunter das 4:0 im Hinspiel gegen Benfica sowie das historische 0:5 der Bayern beim Pokal-K.o. gegen Borussia Mönchengladbach.

(dpa)

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