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20211126111833

Philippinen öffnen Grenzen für Touristen - aber nicht aus Deutschland

11:17
26.11.2021
Nach fast zwei Jahren öffnen die Philippinen vom 1. Dezember an vorübergehend ihre Grenzen für Touristen aus bestimmten Ländern - Reisende aus Deutschland werden zunächst aber noch nicht reingelassen. Nur internationale Feriengäste, die vollständig geimpft sind und aus «grünen» Ländern mit einer hohen Impfquote und niedrigen Infektionszahlen kommen, dürfen einreisen. Europäische Staaten sind zunächst nicht darunter. Es sei ein erster Öffnungsschritt, der zunächst nur bis zum 15. Dezember gelte, sagte Präsidentensprecher Karlo Nograles am Freitag. «Wenn wir sehen, dass die Umsetzung gut läuft, werden wir die Termine verlängern», ergänzte er. Die Philippinen hatten bereits im März 2020 die Grenzen des Landes coronabedingt geschlossen.

Auf der Liste der «grünen» Länder stehen mehrere afrikanische Länder, darunter auch Südafrika, wo jüngst eine die Coronavirus-Variante B.1.1.529 aufgetreten ist. Einreisebeschränkungen wegen der neuen Variante sind nach Angaben der Einwanderungsbehörde nicht ausgeschlossen.

Die Philippinen mit etwa 110 Millionen Einwohnern haben bisher mehr als 2,8 Millionen Corona-Fälle verzeichnet, mehr als 48 000 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19. Zuletzt sanken die Infektionszahlen deutlich auf 1000 bis 2500 Neuinfektionen pro Tag. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind mehr als 34,9 Millionen Menschen vollständig geimpft.

(dpa)

Tournee-Organisatoren planen mit Fans - Anzahl «völlig offen»

11:17
26.11.2021
Die Veranstalter der Vierschanzentournee planen derzeit trotz der aktuellen Corona-Lage mit Fans an allen vier Skisprung-Standorten. Dies teilten die Veranstalter am Freitag mit. Tournee-Präsident Peter Kruijer vom Skiclub Oberstdorf sagte: «Ob das klappt, und wie viele Fans am Ende tatsächlich ins Stadion dürfen, ist derzeit allerdings leider völlig offen. Das hängt von der aktuellen Entwicklung der Corona-Inzidenzen und den Vorgaben der Behörden in den nächsten Wochen ab.»

Als Mindestanforderung soll vom 28. Dezember bis 6. Januar die 2G-Regelung gelten. Das heißt, nur Geimpfte und Genesene erhalten in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen Zutritt. In Deutschland muss zusätzlich ein aktueller Testnachweis erbracht werden. Derzeit sind in Bayern 25 Prozent Kapazität bei Sportevents erlaubt. Österreich befindet sich wegen der verschärften Pandemielage bis zum 13. Dezember im Lockdown.

(dpa)

Umfrage: Deutsche Manager befürchten Bummelei im Homeoffice

11:16
26.11.2021
Führungskräfte aus Unternehmen in Deutschland stehen der Arbeit ihrer Beschäftigten im Homeoffice im internationalen Vergleich skeptisch gegenüber. Das geht aus einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag von Linkedin unter 2000 Führungskräften aus elf Ländern hervor. Demnach befürchten gut ein Drittel der Managerinnen und Manager (37 Prozent) in Deutschland negative Folgen für ihr Unternehmen, wenn sie Mitarbeitern flexibles Arbeiten ermöglichen. Im internationalen Vergleich machten sich in diesem Punkt nur die Befragten in Irland noch mehr Sorgen (40 Prozent). In Italien sind es nur 20 Prozent, der Durchschnitt insgesamt liegt bei 30 Prozent.

Die Skeptiker unter den deutschen Managern befürchten vor allem, dass die Mitarbeiter im Homeoffice ihrer Arbeit nicht nachgehen. 38 Prozent der Befragten äußerten diese Bedenken. Nur in den Niederlanden fiel der Wert genau so hoch aus. Deutlich weniger Bedenken haben Manager in diesem Punkt in Italien und Brasilien (jeweils 17 Prozent), Großbritannien (21 Prozent) und Frankreich (22 Prozent).

Wenn es um ihre eigene Rolle geht, haben die Managerinnen und Manager weniger Vorbehalte. Die meisten Befragten (71 Prozent) sehen sich in der Lage, eine räumlich verteilte Belegschaft zu führen.

Gleichzeitig räumen sie mögliche Herausforderungen ein: So befürchten sie etwa, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Teams schwieriger wird. Außerdem können sie sich vorstellen, dass sich Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, bei Beförderungen oder in ihrer Karriereentwicklung benachteiligt fühlen. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) wollen ihre Mitarbeiter künftig weiter zwischen drei und fünf Tagen in der Woche im Büro sehen. Nur in den Niederlanden ist dieser Wert mit 82 Prozent noch höher.

Trotz aller Bedenken sehen aber mehr als vier Fünftel der befragten Manager in Deutschland (84 Prozent) die Vorteile der Arbeit im Homeoffice. So könne man etwa auch Bewerber einstellen, die aufgrund familiärer VerpflichtungenFlexibilität benötigen, oder die nicht in der unmittelbaren Umgebung leben.

(dpa)

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