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RKI: Zahl der Corona-Ausbrüche in Schulen steigt

20:04
25.11.2021
In Schulen kommt es derzeit wieder deutlich häufiger zu Corona-Ausbrüchen. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts hervor, der am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. «Nach einem kurzzeitigen Rückgang während der Herbstferien wird jetzt ein sehr rascher Anstieg beobachtet.» Demnach seien zuletzt innerhalb von vier Wochen 1265 Ausbrüche gemeldet worden, hieß es. Allerdings seien die letzten zwei Wochen noch nicht bewertbar. Jüngere Schüler trifft es dabei im Schnitt öfter als ältere.

Aktuell liege die Zahl der Schulausbrüche «sehr deutlich» über dem Höchstniveau der zweiten Welle. Anfang November seien etwa dreimal mehr Ausbrüche pro Woche übermittelt worden als im Vorjahr zu dieser Zeit. «Bei der zugenommenen Ausbruchshäufigkeit spielen vermutlich die leichtere Übertragbarkeit der Delta-Variante und auch die ausgeweiteten Testaktivitäten eine Rolle, wobei Infektionen, auch asymptomatische, frühzeitig erkannt werden.»

In der vierten Corona-Welle entfallen laut RKI besonders viele positive Corona-Nachweise auf Kinder und Jugendliche. So lag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Woche bis vergangenen Sonntag bei den 5- bis 9-Jährigen (829) und bei den 10- bis 14-Jährigen (921) mehr als doppelt so hoch wie im Bevölkerungsschnitt (414). Allerdings werden Schüler auch besonders häufig auf Corona getestet.

(dpa)

Bericht: Frankreich will Intensivpatienten aus Südwesten aufnehmen

20:03
25.11.2021
Frankreich will Covid-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg in Kliniken im Elsass aufnehmen. Das bestätigte ein Sprecher von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) den «Badischen Neuesten Nachrichten» (Freitag). Regierungssprecher Arne Braun sagte der Zeitung, die Landesregierung sei dankbar für dieses Angebot. Trotz der angespannten Corona-Lage im Südwesten sei es zunächst noch nicht zu einer Verlegung von Corona-Patienten ins Elsass gekommen. Es könne aber gut sein, dass man das Angebot annehmen müsse, sagte Braun.

Auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 waren französische Covid-Intensivpatienten nach Baden-Württemberg verlegt worden. Nach jüngsten Zahlen lag die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der registrierten Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100 000 Einwohner, in Frankreich bei 193.

(dpa/lsw)

Wilhelma erhält Corona-Zuschuss von 7,5 Millionen Euro

18:26
25.11.2021
Der Stuttgarter Zoo Wilhelma soll vom Land nach dem weiteren schwierigen Corona-Jahr eine Unterstützung von gut 7,5 Millionen Euro erhalten. Das Finanzministerium hat eine entsprechende Vorlage für die Kabinettssitzung am kommenden Dienstag erarbeitet, berichteten die «Heilbronner Stimme» und der «Südkurier» (Freitag). Das Geld soll aus der Rücklage für Haushaltsrisiken entnommen werden. 2020 hatte das Land wegen des Besucherrückgangs durch die Pandemie noch 10,6 Millionen Euro zugeschossen, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Die Wilhelma ist ein landeseigener Betrieb. Der Zoo erwirtschaftet rund 70 Prozent des Etats selbst, der Rest kommt vom Land. Die jährlichen Betriebskosten liegen bei über 20 Millionen Euro. 2020 kamen rund 800 000 Besucher in die Wilhelma. In den beiden Jahren zuvor waren es jeweils mehr als doppelt so viele.

(dpa/lsw)

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