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20211123133354

Land will in neuer Alarmstufe II 2G für Einzelhandel und Märkte

12:56
23.11.2021
Im Einzelhandel und auf Märkten gilt wegen der stark steigenden Corona-Zahlen in großen Teilen Baden-Württembergs voraussichtlich schon ab Mittwoch die 2G-Regel - ausgenommen ist die Grundversorgung. Die Landesregierung will, dass in der Alarmstufe II nur noch Geimpfte und Genesene in Hotspot-Regionen Zutritt zu den meisten Geschäften haben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen. Allerdings gelten schon mehr als die Hälfte der Kreise als Hotspots. Außerdem soll schon in der Alarmstufe I 2G auch für Hotels und Pensionen gelten. Ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen, für die 3G gelten soll.

Die Regierung will an diesem Dienstag die neue Corona-Verordnung beschließen, die dann am Mittwoch in Kraft treten soll. Demnach soll die Alarmstufe II gelten, wenn auf den Intensivstationen an zwei Tagen hintereinander mehr als 450 Covid-19-Patienten liegen. Am Montag lag sie schon bei 489. Es wird damit gerechnet, dass der Grenzwert auch am Dienstag überschritten wird.

(dpa/lsw)

Ab Mittwoch gelten in NRW schärfere Corona-Regeln

12:55
23.11.2021
In Nordrhein-Westfalen gelten ab Mittwoch strengere coronabedingte Einschränkungen. Das kündigte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der aktualisierten Coronaschutzverordnung in Düsseldorf an.

Im Freizeitbereich gelten demnach ab Mittwoch flächendeckend Zugangsbeschränkungen für Erwachsene, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind (2G-Regel). In Bereichen mit besonders hohem Infektionsrisiko - etwa in Diskotheken, Clubs oder bei Karnevalsfeiern - müssen selbst Geimpfte und Genesene dann zusätzlichen einen aktuellen negativen Test vorlegen (2G plus). Ausnahmen gelten für Minderjährige und Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise für diejenigen, die nicht geimpft werden können.

Nichtgeimpfte seien dann mit Ausnahme ihres Arbeitslebens weitestgehend von gesellschaftlichen Veranstaltungen ausgeschlossen, sagte Laumann. Es sei nicht verantwortbar, sich nicht impfen zu lassen, wenn es der gesundheitliche Zustand zulasse, betonte der Minister.

(dpa)

Diakonie-Präsident für allgemeine Impfpflicht

12:54
23.11.2021
Diakonie-Präsident Ulrich Lilie unterstützt Forderungen nach einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus. Angesichts der immer dramatischeren Situation müsse der Staat jetzt seine Verpflichtung zum Schutz von Menschenleben einlösen und handeln, erklärte Lilie am Dienstag in Berlin. Eine allgemeine Impfpflicht zum Schutz der Verletzlichsten in der Gesellschaft sei nun der richtige Weg. Es gebe ausreichend Impfstoff und es fehle auch nicht an Aufklärung. «Die Argumente sind ausgetauscht, jetzt ist Handeln gefragt, wenn wir nicht den Tod und das Leiden sehr vieler Menschen in Kauf nehmen wollen», betonte der Diakonie-Präsident. Wer geimpft werden könne - und es jetzt immer noch nicht tue - der schade nicht nur sich selbst, sondern stelle sein Eigeninteresse über die Gesundheit aller anderen.

(dpa)

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