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Dreyer: Bei Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen Bund am Zug

04:31
23.11.2021
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht in der Debatte um eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen den Bund in der Pflicht. «Die Länder haben bei der Ministerpräsidentenkonferenz am letzten Donnerstag die Bundesregierung gebeten, schnellstmöglich eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einzuführen», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Ich halte es für wichtig, dass der Bund das jetzt schnell umsetzt.» Dreyer betonte: «Wir müssen besonders die vulnerablen Gruppen schützen.»

Zugleich appellierte die Regierungschefin an noch nicht geimpfte Menschen, von einem der zahlreichen Angebote Gebrauch zu machen und sich doch noch impfen zu lassen. «Die größte Herausforderung beim Weg aus der Pandemie ist nach wie vor die zu hohe Zahl Ungeimpfter», sagte Dreyer. «Wir wollen in Rheinland-Pfalz so viele Menschen wie möglich zum Impfen bewegen und diejenigen, die eine Grundimmunisierung haben, zum Boostern.»

Dazu sei die Impfstrategie deutlich hochgefahren worden. Zu den flächendeckenden Impfangeboten bei den niedergelassenen Ärzten kämen Impfbusse, kommunale Angebote, 21 Krankenhausstandorte und reaktivierte Impfzentren. «Angesichts der sehr ernsten Lage werden wir ab Mittwoch landesweit die 2G-Regelung einführen», kündigte Dreyer an. Darüber berät abschließend der Ministerrat an diesem Dienstag in Mainz.

(dpa)

US-Regierung warnt wegen Corona-Lage vor Reisen nach Deutschland

04:30
23.11.2021
Das US-Außenministerium warnt wegen der massiven Verbreitung des Coronavirus vor Reisen nach Deutschland. Dies sei die Konsequenz einer Neubewertung der pandemischen Lage dort durch die US-Gesundheitsbehörde CDC, erklärte das Ministerium am Montag. Die Behörde ruft US-Bürger auf, Reisen nach Deutschland zu vermeiden. Dort könnten «sogar vollständig geimpfte Reisende in Gefahr sein», Virusvarianten «zu bekommen und weiterzugeben», hieß es zur Begründung. Auch Dänemark wurde hochgesetzt auf die Stufe vier, die höchste Stufe der Reisehinweise («Reisen Sie nicht»).

Für andere derzeit schwer von der Pandemie betroffenen Staaten in Europa gilt ebenfalls die Warnstufe vier, darunter sind Belgien, Kroatien, Ungarn, Österreich und die Niederlande. Für Frankreich und Italien wiederum gilt nur die Stufe drei, die Reisende zur nochmaligen Prüfung von Reiseplänen auffordert. Die höchste Stufe der Reisewarnungen war vor der Pandemie meist Krisen- und Konfliktstaaten wie Afghanistan und dem Irak vorbehalten.

(dpa)

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Montag, 22. November

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