Letztes Update:
20211122110659

2,4 Millionen Dosen Impfstoff für Kinder am 20. Dezember

10:36
22.11.2021
In Deutschland sollen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Dezember 2,4 Millionen Dosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs für Kinder ab fünf Jahren zur Verfügung stehen. Die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA werde wahrscheinlich Ende dieser Woche erfolgen, sagte Spahn am Montag in Berlin. Die gesamte Europäische Union erhalte die erste Lieferung am 20. Dezember.

Deutschland erhalte «auf einen Schlag» 2,4 Millionen Dosen für die Fünf- bis Elf-Jährigen, so Spahn. Angesichts von 4,5 Millionen Kindern dieser Altersgruppe werde wohl ein großer Teil der anfänglichen Nachfrage bedient werden können. Weitere Lieferungen seien in den ersten Monaten des neuen Jahres zu erwarten. Da Kinder eine andere Dosierung benötigten, seien auch eine andere Abfüllung und ein anderer Vorlauf für den Kinderimpfstoff nötig, erläuterte der geschäftsführende Gesundheitsminister. 

(dpa)

IT-Panne überschattet Start der 2G-Corona-Regel in Tschechien

10:50
22.11.2021
Gleich zum Start der neuen 2G-Corona-Regel in Tschechien hat es eine IT-Panne gegeben. Zahlreichen vollständig Geimpften wurde ihr Zertifikat in der offiziellen App am Montag fälschlich als ungültig angezeigt. Das Gesundheitsministerium rief die Nutzer via Twitter auf, einen hinter einer Menüstruktur versteckten Knopf zur Aktualisierung zu drücken. Dennoch bestand das Problem bei manchen Nutzern fort, die darüber in den sozialen Medien berichteten.

Wer in dem deutschen Nachbarland eine Gaststätte, ein Hotel oder einen Friseur besuchen will, muss seit Wochenbeginn vollständig gegen Covid-19 geimpft oder davon genesen sein. Angesichts der hohen Infektionszahlen erwägt die scheidende Regierung unter Andrej Babis die Ausrufung des Notstands, wie die Zeitung «MF Dnes» unter Berufung auf Regierungskreise berichtete. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg über die Tausendermarke auf 1002 je 100 000 Einwohner.

Die Opposition, die bei der Parlamentswahl Anfang Oktober die Mehrheit errang und die künftige Regierung stellen soll, beklagte, nicht in die Entscheidungen eingebunden zu werden. «Niemand hat eine Ausrufung des Notstands mit uns konsultiert», kritisierte der konservative Gesundheitsexperte Tom Philipp. Der Notstand würde es der geschäftsführenden Regierung erlauben, Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen.

(dpa)

Biontech prüft zusätzliche kurzfristige Impfstoff-Lieferungen

09:55
22.11.2021
Das Unternehmen Biontech prüft, ob es mehr Impfstoff gegen das Coronavirus liefern kann als bisher vereinbart. «Wir prüfen aktuell, ob und wenn ja, wie viele Dosen wir kurzfristig und zusätzlich zu den vertraglich vereinbarten liefern könnten», sagte Biontech-Sprecherin Jasmina Alatovic der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Biontech-Impfstoff angekündigt. Dafür soll das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommen. Zur Begründung wurde auch darauf verwiesen, dass andernfalls ab Mitte des 1. Quartals 2022 eingelagerte Moderna-Dosen zu verfallen drohten. Aktuell mache der Impfstoff von Biontech über 90 Prozent der Bestellungen aus.

(dpa)

Möchten Sie alle externen Inhalte laden?
Datenschutzerklärung
Inhalt laden