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20211119103917

Spahn: Es liegt an uns, wie Weihnachten wird

10:37
19.11.2021
Fünf Wochen vor Weihnachten wagt der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn noch keine Aussage, wie das Weihnachtsfest unter Corona-Bedingungen aussehen kann.

«Die Frage, wie Weihnachten wird, da traue ich mir keine Aussage zu. Es liegt an jedem von uns», sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Spahn wies darauf hin, dass bei einem Reproduktionswert deutlich unter 1 die Zahl der Neuinfektionen genauso schnell sinken könne, wie sie gestiegen sei.

Der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagte: «Wenn wir heute Maßnahmen treffen, sehen wir deren Effekt in zwei Wochen.» In Regionen wie Bayern, Sachsen oder Thüringen mit sehr hohen Inzidenzen dauere es natürlich länger, bis man die Situation wieder deeskaliere, als dort wo man schon früher Schutzmaßnahmen einhalte. «Fünf Wochen ist keine lange Zeit.»

Am Mittwochabend hatte Wieler bei einer Online-Diskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) gewarnt: «Wir laufen momentan in eine ernste Notlage. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern.»

(dpa)

Bayern bei Inzidenz von 625,3

10:37
19.11.2021
Die Corona-Lage in Bayern spitzt sich immer weiter zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag auf 625,3.

Damit hatte der Freistaat in einer RKI-Auflistung am Freitagmorgen zwar deutschlandweit die höchste Zahl von Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Allerdings fehlten nach RKI-Angaben noch die Zahlen aus Sachsen, das bislang am stärksten betroffene Bundesland. Damit könnte sich die Rangfolge noch ändern. Die bayernweit höchste Inzidenz hat weiter der Landkreis Rottal-Inn mit 1423,6.

(dpa)

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