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Ab Mittwoch strengere Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte im Südwesten

05:15
03.11.2021
Für Menschen ohne Corona-Impfung gelten ab Mittwoch im Südwesten strengere Corona-Maßnahmen. Da die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen wiederholt den Schwellenwert von 250 überschritten hat, zieht die Landesregierung mit der Warnstufe nun Konsequenzen.

Für Ungeimpfte bedeutet das vor allem umfassendere Testpflichten und die Rückkehr von Kontaktbeschränkungen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nun für zahlreiche Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen einen teuren PCR-Test vorweisen - etwa im Restaurant, Kino, Schwimmbad, Museum oder in der Kantine. Im Freien ist dort künftig ein 3G-Nachweis gefordert, dann genügt aber meist ein Schnelltest.

Zudem gelten für Ungeimpfte künftig wieder Kontaktbeschränkungen. Treffen sind für sie ab sofort auf einen Haushalt und fünf weitere Personen beschränkt. Geimpfte und Genesene sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ausgenommen. Auch Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zählen nicht dazu.

(dpa/lsw)

Lauterbach: Corona-Lage bedeutet nichts Gutes für Vorweihnachtszeit

05:13
03.11.2021
Angesichts der angespannten Corona-Lage sieht der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach größeren Weihnachtsfeiern mit Sorge entgegen. «Obwohl bereits viele Menschen geimpft sind, kann es immer noch zu einer Überlastung der Krankenhäuser kommen. Erste Intensivstationen sind bereits am Limit», sagte er der «Rheinischen Post» (Mittwoch). «Für geselliges Beisammensein in der Vorweihnachtszeit bedeutet das nichts Gutes.»

Deswegen sollten seiner Meinung nach jetzt Restaurants, Kinos und andere Einrichtungen strenge 2G-Vorschriften (Zugang für Geimpfte und Genesene) durchsetzen und die Bundesländer rasch die Auffrischungsimpfung für Ältere ermöglichen. «Nur dann wären Menschenansammlungen bei Weihnachtsfeiern mit vielen Mitarbeitern vertretbar», sagte Lauterbach. Bei den Auffrischungsimpfungen sollten zuerst die Menschen über 70 dran sein, genauso wie Menschen mit Vorerkrankungen oder Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor.

(dpa)

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