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DFB hält trotz Corona-Fall in Nationalmannschaft an Löw-Abschied fest

12:46
09.11.2021
Die offizielle Verabschiedung für den ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw soll trotz des Corona-Falles in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wie geplant stattfinden. «Es ist schon wichtig, dass wir ihm auch diesen Rahmen geben», sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wolfsburg und berichtete, dass das Stadion am Donnerstag beim WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein mit 26 000 Zuschauern unter den gelten Bedingungen ausverkauft sei. Löw soll vor dem Abspielen der Nationalhymne für seine 15 Jahre als Chefcoach der Nationalmannschaft geehrt werden. Der 61-Jährige war nach dem Aus im EM-Achtelfinale im Sommer gegen England (0:2) zurückgetreten.

«Wir freuen uns, dass wir ihm zum Ende des Jahres einen gebührenden Abschied bereiten können», sagte Bierhoff. Bei der Verabschiedung gelte für alle Gäste die 2G-Regel (geimpft oder genesen). «Wir planen weiterhin so», sagte Bierhoff.

Zuvor hatte der Deutsche Fußball-Bund bestätigt, dass Bayern-Profi Niklas Süle positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Das Gesundheitsamt in Wolfsburg ordnete daraufhin Quarantäne auch für Süles Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg an, die gemeinsam angereist waren.
Wolfsburg (dpa) - Die offizielle Verabschiedung für den ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw soll trotz des Corona-Falles in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wie geplant stattfinden. «Es ist schon wichtig, dass wir ihm auch diesen Rahmen geben», sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wolfsburg und berichtete, dass das Stadion am Donnerstag beim WM-Qualifikationsspiel gegen Liechtenstein mit 26 000 Zuschauern unter den gelten Bedingungen ausverkauft sei. Löw soll vor dem Abspielen der Nationalhymne für seine 15 Jahre als Chefcoach der Nationalmannschaft geehrt werden. Der 61-Jährige war nach dem Aus im EM-Achtelfinale im Sommer gegen England (0:2) zurückgetreten.

«Wir freuen uns, dass wir ihm zum Ende des Jahres einen gebührenden Abschied bereiten können», sagte Bierhoff. Bei der Verabschiedung gelte für alle Gäste die 2G-Regel (geimpft oder genesen). «Wir planen weiterhin so», sagte Bierhoff.

Zuvor hatte der Deutsche Fußball-Bund bestätigt, dass Bayern-Profi Niklas Süle positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Das Gesundheitsamt in Wolfsburg ordnete daraufhin Quarantäne auch für Süles Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg an, die gemeinsam angereist waren.

(dpa)

DGB: Schutz vor Infektionen am Arbeitsplatz wichtiger denn je

12:34
09.11.2021
Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann hält aufgrund der «eskalierenden Infektionslage» einen wirksamen Schutz vor Infektionen am Arbeitsplatz für wichtiger denn je. Hoffmann sagte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag: «Zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes können 3G-Zugangsregeln am Arbeitsplatz hierfür ein wirksames Mittel sein. Die Kosten für die Tests muss weiterhin der Arbeitgeber tragen, und das Testen muss Teil der vergütungspflichtigen Arbeitszeit sein.»

Beschäftigte in Präsenz am Arbeitsplatz, die weder eine Corona-Impfung noch einen Genesenen-Status haben, sollen sich nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP künftig täglich auf das Coronavirus testen lassen.

Für den Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften sei es besonders wichtig, dass Beschäftigte am Arbeitsplatz bestmöglich vor Infektionen geschützt seien, so Hoffmann. Zugleich dürfe nicht unverhältnismäßig in ihre Grundrechte eingegriffen werden. «Das gilt ganz besonders für einen so sensiblen Bereich wie das Arbeitsverhältnis.» Der DGB lehne deshalb eine Auskunftspflicht von Beschäftigten über den eigenen Impfstatus ab.

«Die Arbeitgeber müssen in Betrieben unabhängig vom Impfstatus die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um einen wirksamen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. Gleichwohl empfehlen wir den Beschäftigten, ihren Impfstatus freiwillig offenzulegen», so Hoffmann. Diese Information müsse geschützt sein. «Die Weiterverwendung der Information für einen anderen Zweck muss empfindlich bestraft werden. Mit dem Auslaufen der Regel sollte der Arbeitgeber zudem einen Löschnachweis vorlegen müssen.»

(dpa)

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