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20211109120155

Biontech mit über drei Milliarden Euro Nettogewinn im dritten Quartal

12:01
09.11.2021
Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von rund 3,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit stieg der Gewinn in den ersten neun Monaten auf gut 7,1 Milliarden Euro, wie das Mainzer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr waren noch Verluste von rund 210 Millionen beziehungsweise 352 Millionen Euro angefallen.

Der Umsatz, der vor allem vom Erfolg des gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer produzierten Corona-Impfstoffs getragen wird, stieg zwischen Juli und September auf knapp 6,1 Milliarden Euro nach 67,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Zwischen Januar und Ende September lag der Umsatz bei 13,44 Milliarden Euro nach knapp 140 Millionen Euro vor einem Jahr.

(dpa)

Uvex erzielt mit Corona-Schutz Rekordwachstum

12:01
09.11.2021
Der Hersteller von Helmen, Sportbrillen und Arbeitsschutz-Ausrüstung, Uvex, hat beim Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr - auch wegen Corona - ein Rekordwachstum erzielt. Die Erlöse des Familienunternehmens seien um neun Prozent auf 524 Millionen Euro geklettert, teilte Uvex am Dienstag in Fürth mit. Mit einem Anteil von 76 Prozent am Gesamtumsatz bleibe der Bereich Arbeitsschutz der Kern des Unternehmens. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell nicht.

Hier bringt Uvex etwa Schutzbrillen, aber auch etwa Atemschutzmasken auf den Markt. Auch Uvex-Einmalhandschuhe seien gut angenommen worden - wohl ein Effekt der Corona-Krise. Gewachsen sei auch wieder die Sportartikel-Sparte - Zuwächse beim Reitsport und beim Radsport hätten das wegen des weitgehenden Ausfalls der Skisaison eingebrochene Geschäft mit Skibrillen und Skihelmen kompensiert.

Die Uvex-Gruppe ist mit 49 Niederlassungen in 22 Ländern vertreten. 60 Prozent der knapp 3000 Mitarbeiter arbeiten den Angaben zufolge in Deutschland.

(dpa)

IG Metall nicht grundsätzlich gegen 3G am Arbeitsplatz

11:44
09.11.2021
Die IG Metall ist nicht grundsätzlich gegen die geplante 3G-Regel am Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft erklärte am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: «Wir kommen an einer 3G-Regelung in den Betrieben nicht vorbei, wenn im öffentlichen Raum 3G beziehungsweise 2G zur Norm wird. Eine 2G-Regelung im Betrieb lehnen wir ab.»

Beschäftigte in Präsenz am Arbeitsplatz, die weder eine Corona-Impfung noch einen Genesenen-Status haben, sollen sich nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP künftig täglich auf das Coronavirus testen lassen. Wesentliche Fragen zu dieser 3G-Regel sind noch offen, wie die gesundheitspolitischen Sprecherinnen der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP deutlich machten. Das betrifft auch die Frage, ob Beschäftigte, die einen Test verweigern, freigestellt werden sollen oder andere Folgen befürchten müssen. Eine 2G-Regel würde bedeuten, dass Menschen geimpft oder genesen sein müssen.

Die IG Metall erklärte weiter, die Ausgestaltung der Konzepte unterliege der Mitbestimmung. «Dabei ist auf Datensparsamkeit sowie eine zeitliche Koppelung an die Dauer des Fortbestehens der pandemischen Situation zu achten. Das alles entbindet den Arbeitgeber jedoch nicht von der Pflicht, Hygienekonzepte zu erstellen und für einen umfassenden Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu sorgen.» Wichtig sei, dass der Arbeitgeber die Kosten für die Tests trage und die Zeit für die Tests wie Arbeitszeit behandelt werde. Wie das konkret umgesetzt werde, komme auf die jeweilige Situation im Betrieb an.

Die Beschäftigten müssten außerdem Alternativen angeboten bekommen, so die Gewerkschaft. «Das kann beispielsweise Homeoffice sein. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens ist ein Test den Beschäftigten zumutbar. Etwaige arbeitsrechtliche Konsequenzen müssen dann die Beschäftigten tragen.»

(dpa)

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