Letztes Update:
20210926212649

Wir beenden den Ticker

21:26
26.09.2021
Liebe Leser, wir beenden hiermit für heute die Berichterstattung zur Bundestagswahl 2021 und bedanken uns für Ihr Interesse.

Nico Schwappacher

"Zu wenig profitiert"

21:22
26.09.2021
Klaus Horn, Vorsitzender des Hofer FDP-Kreisverbands, ist enttäuscht vom bundesweiten Abschneiden der Liberalen: 260.000 Stimmen an die Ökospiesser abgegeben zu Gunsten von 250.00 Proteststimmen. Von der Schwäche der Union zu wenig profitiert..", schreibt er auf seinem Facebook-Profil.

Nico Schwappacher

"Letzte Regierung, die aktiv etwas gegen den Klimawandel tun kann"

21:19
26.09.2021
Patrick Leitl, Vorsitzender der SPD Hof-Stadt, kommentiert auf Facebook: "Erstmals seit 2002 ist der rote Balken höher als der schwarze. Mit Jörg Nürnberger wird aller Voraussicht nach Hochfranken wieder einen SPD-Vertreter im Bundestag haben. Ein schöner Abend. Ob es für das Kanzleramt am Ende reicht, liegt nun auch an Grüne und FDP. Es geht um die Frage - frei nach Annalena Baerbock - wer die letzte Regierung bilden wird, die aktiv etwas gegen den Klimawandel tun kann. Und es wird um die Frage gehen, was den Parteien am Ende wichtiger ist. Klimaschutz, Fortschritt oder Posten..."

Nico Schwappacher

So sieht es unter 10 Prozent aus

21:14
26.09.2021
Bei den Parteien, die im Wahlkreis Hof-Wunsiedel unter 10 Prozent geblieben sind, haben die Freien Wähler die meisten Stimmen auf sich vereinigen können: 7,2 Prozent der Erst- und 9,5 Prozent der Zweitstimmen. Die FDP liegt bei 4,3 Prozent der Erst- und 7,6 Prozent der Zweitstimmen. Es folgen die Grünen mit 4,8 Prozent der Erststimmen und 6,4 Prozent der Zweitstimmen. Auch in der Region hat die Linke ein maues Ergebnis eingefahren: Auf sie entfallen nur 1,3 Prozent der Erst- und 2,2 Prozent der Zweitstimmen.

Nico Schwappacher

Hochrechnungen: SPD vor der Union

21:11
26.09.2021

Berlin (dpa) - Bei der Bundestagswahl ist die SPD Hochrechnungen zufolge stärkste Kraft geworden.

Die CDU/CSU stürzte dagegen am Sonntag nach 16 Jahren Regierungszeit von Kanzlerin Angela Merkel auf ein Rekordtief. Die Grünen wurden mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte klar drittstärkste Partei - vor FDP, AfD und Linken.

Nach Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen 22.50 Uhr verbessert sich die SPD auf 25,9 bis 26,0 Prozent (2017: 20,5 Prozent). Die CDU/CSU fällt auf 24,1 bis 24,5 Prozent (32,9). Die Grünen fahren 13,9 bis 14,7 Prozent ein (8,9). Die FDP verbessert sich auf 11,5 bis 11,7 Prozent (10,7). Die AfD, bisher drittstärkste Kraft, kommt auf 10,4 bis 10,5 (12,6). Die Linke rutscht auf 5,0 Prozent ab (9,2). Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), als Partei nationaler Minderheiten von der Fünf-Prozent-Hürde befreit, kann laut ARD-Prognose einen Abgeordneten in den Bundestag schicken.

Die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ändern sich damit deutlich. Die Sitzverteilung sieht nach den Hochrechnungen so aus: CDU/CSU 194 bis 198 (2017: 246), SPD 205 bis 210 (153), Grüne 112 bis 117 (67), FDP 91 bis 95 (80), AfD 82 bis 85 (94), Linke 40 (69).

Damit zeichnet sich eine komplizierte Regierungsbildung ab. Einzig denkbares Zweierbündnis wäre eine neue große Koalition, die aber weder SPD noch Union wollen. Deshalb dürfte es voraussichtlich zum ersten Mal seit den 50er Jahren ein Dreierbündnis im Bund geben. Rechnerisch sind mehrere Konstellationen möglich.

dpa